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Stormarn SPD will den Krähenwald bebauen
Lokales Stormarn SPD will den Krähenwald bebauen
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20:12 16.11.2016

Die SPD-Fraktion in Bargteheide hat sich zum Thema Krähenwald klar positioniert. Hier soll „An den Stücken“ Wohnraum entstehen, der zur Hälfte als sozialer Wohnungsbau ausgewiesen werden soll. Gegen das Bauvorhaben hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die den Krähenwald erhalten will.

„In Bargteheide steht kein anderes Grundstück in zentraler Lage als Alternative zum Krähenwald für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung“, heißt es in einer Presseerklärung der SPD-Fraktion. „Da der Bedarf an Sozialwohnungen in Bargteheide sehr hoch ist, halten wir an dem Plan, an dieser Stelle 50 neue Sozialwohnungen zu schaffen, fest.“

Gleichzeitig sehen die Politiker mit ihrem Amt als gewählte Stadtvertreter den Anspruch auf Bürgerbeteiligung erfüllt. „Ausschussmitglieder und Stadtvertreter sind Bürger, die sich beteiligen. Die kommunale Selbstverwaltung ist Bürgerbeteiligung“, heißt es weiter. Bürger wählten Bürger, die ihre Interessen für sie wahrnehmen sollen. Da die Interessen aller Bürger in der Regel nicht deckungsgleich seien, sei es die Aufgabe der gewählten Vertreter, die Interessen der Bürger abzuwägen und Entscheidungen zu fällen. Das Instrument der Bürgerbeteiligung solle in Form der Einwohnerversammlung stärker genutzt werden. Zudem hat jeder Bürger nach Ansicht der SPD-Fraktion die Möglichkeit, über einen Bürgerentscheid eigene Interessen zu vertreten.

„Wir werden für Entscheidungen, die wir treffen, um die Lebensumstände von Mitbürgern erheblich zu verbessern, von anderen Bürgern, für die diese Entscheidungen vermeintlich negative Auswirkungen haben, beschimpft und beleidigt“, heißt es abschließend. Dennoch werde die SPD sich in Bargteheide weiter dafür einsetzen, benachteiligten Menschen zu helfen. ba

LN

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Was rumpelt und pumpelt in unserem Dorf herum? Es scheint, als wären’s lauter Diebe. So hörte es sich in der Nacht zu gestern in meinem Heimatort an. Draußen rumpelte es immer wieder mal.

16.11.2016

. Ärgerlich, aber offensichtlich bisher nicht zu ändern: Im Oldesloer Travebad müssen Besucher weiterhin Einschränkungen hinnehmen, weil technische Anlagen nicht einwandfrei funktionierten.

16.11.2016

. Für die Sanierung kommunaler Schwimmsportstätten stellte das Land 2015 und 2016 jeweils zwei Millionen Euro bereit. Geld gibt es auch für die Halle in Barsbüttel.

16.11.2016
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