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Stormarn Sanierung des Trittauer Freibades: Alles läuft nach Plan
Lokales Stormarn Sanierung des Trittauer Freibades: Alles läuft nach Plan
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21:47 26.07.2016
Mathias Hantzsch (r.) und Nils Franke von Kempe Schwimmbadtechnik verlegen Vlies bevor die Beckenfolie aufgelegt wird. Quelle: Fotos: K. Kuhlmann-Schultz

 Erst im kommenden Jahr, so waren auch die entsprechenden Planungen, wird das Freibad wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Gemeinde hat dann 1,7 Millionen Euro investiert, um ihr Bad wieder attraktiver zu machen. 116000 Euro davon flossen als Förderung vom Land Schleswig-Holstein.

1,7 Millionen Euro werden investiert – Schwimmbadtechniker verlegen die Beckenfolie.

„Die Folienarbeiten sind in vollem Gange“, erklärt Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch vor Ort. In der Tat, Mathias Hantzsch und sein Kollege Nils Franke von der Firma Kempe Schwimmbadtechnik robben auf dem Betonboden des Freibades rum und verkleben ein Vlies. Auf dieses Vlies kommt später die strahlend blaue Schwimmbadfolie. Um so arbeiten zu können, benötigen die Handwerker aus Markkleeberg bei Leipzig trockenes Wetter. Nur dann kann der Kautschukleber auch seinen Dienst tun.

„Es läuft alles nach Plan“, so Mesch. Allerdings räumt er auch ein, das „wir zwischendurch immer wieder Sachen entdeckt haben, mit denen wir nicht gerechnet haben“. So tauchten beispielsweise Leitungen und eine Drainage auf, die keiner kannte oder auch beschädigte Wasserleitungen, die ausgetauscht werden mussten. Im Zuge der Maßnahme wurde auf Wunsch der Bevölkerung das Nichtschwimmerbecken erweitert. Es ist nimmt jetzt die Hälfte des Beckens ein, der normale Schwimmbetrieb ist aber weiterhin möglich. „Auch Wettkämpfe können weiter ausgetragen werden“, erläutert Mesch. Das sei den Schwimmern vom TSV Trittau auch besonders wichtig gewesen. Immerhin verfügt Trittau über ein 50-Meter Becken. Die Wassertiefe im Nichtschwimmerbeckenbereich reiche weiterhin locker aus, um eine Wende zu machen. Auch die Startblöcke kommen wieder an den Beckenrand. Unter ihnen verschwindet während des Badebetriebes die Abdeckung, die der Schwimmmeister jeden Abend über das Becken ziehen wird. „So sparen wir Energie“, erklärt der Bürgermeister.

Während die Schwimmbadtechniker im Becken aktiv sind gehen draußen auf dem Gelände des Freibades die Außenarbeiten weiter. „Der Außenbereich wird wieder komplett neu hergestellt“, erzählt Oliver Mesch und verweist darauf, dass sich bereits eine Arbeitsgruppe Freibadattraktivierung gegründet hat zu der auch die Mitarbeiteter des Bades gehören. „Die Fraktionen überlegen jetzt, wie sie das Freibad noch attraktiver machen können. Ich kann mir vorstellen, dass wir Strandkörbe vermieten, Liegen und Sonnenschirme.“ Dafür müsste die Gemeinde allerdings zusätzliche Mittel in den Haushalt 2017 einstellen.

2017 ist Eröffnung

Die Folge der Sanierung des Freibades ist auch eine Erhöhung des Wasserspiegels. Er ist um 20 Zentimeter höher. Wichtig ist auch, dass der Behinderteneinstieg verbessert wurde.

Der Technikraum und auch die Wasseraufbereitung bleiben an ihrem alten Standort, die Chloranlage bekommt einen eigenen Raum. Der ist aus Beton und steht schon in der Nähe des Technikraumes. Zudem entsteht in diesem Jahr noch ein Anbau an den Aufenthalts- und Überwachungsraum des Schwimmmeisters.

 K. Kuhlmann-Schultz

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