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Stormarn Schnelles Internet kommt ins Dorf
Lokales Stormarn Schnelles Internet kommt ins Dorf
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19:15 11.03.2016

Der Ausbau des schnellen Internets rückt auch für die kleinen Orten in Stormarn in den Fokus, und die Vereinigten Stadtwerke schreiben mit ihrer Sparte Stadtwerke Media längst eine Erfolgsgeschichte. „Viele Anbieter werben im Fernsehen täglich mit schnellem Internet, bieten schnelle Leitungen an, ohne jedoch selbst schnelle Leitungen zu haben“, betonte Geschäftsführer Heinz Grothkopp während einer Informationsveranstaltung.

Volker Brockmann aus Badendorf. Quelle: Fotos: Burmester
Reinhard Dörge aus Wesenberg.
Volker Brockmann aus Badendorf. Quelle: Fotos: Burmester
Reinhard Dörge aus Wesenberg.

Hohe Investitionen

22000 Anschlüsse wurden gelegt, über 30000 Verträge geschlossen. 75 Millionen Euro beträgt das Investitionsvolumen bis heute. Zuschüsse gab es nicht.6,8 Millionen Euro Umsatz machte die Breitbandsparte der Vereinigten Stadtwerke in 2015.

Das Unternehmen habe inzwischen mehr als 2300 Kilometer Rohrtrassen in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg verlegt. Bis heute seien über 80 Gemeinden oder Gemeindeteile in Betrieb genommen worden. „In der Grundstruktur ist Glasfaser das Non-Plus-Ultra. Es ist nun einmal die zukunftsträchtigste Lösung in Sachen schnelles Internet“, so Heinz Grothkopp. Die Vereinigten Stadtwerke sind seit 2009 in der Region mit dem Ausbau des Glasfasernetzes in beiden Kreisen unterwegs und haben sich zu einem der größten Betreiber in Schleswig-Holstein entwickelt. Dabei haben die Stadtwerke 75 Millionen Euro investiert, ohne auch nur einen Cent an Zuschüssen erhalten zu haben.

Volker Brockmann, Bürgermeister in Badendorf, lobte das Unternehmen und forderte: „Behalten Sie Ihre Service-Hotline. Bei Ihnen spricht man mit einem Mitarbeiter und nicht mit einem Call-Center irgendwo in Europa.“ Uwe Benthien, stellvertretender Bürgermeister in Braak, wies darauf hin, dass es in seinem Ort nur eine Anschlussquote von 33 Prozent gebe, weil vielen Bürgern die Kosten zu hoch seien. Die Stadtwerke wollen erst bei einer Quote von 55 Prozent das Netz weiter ausbauen. Reinhard Dörge, stellvertretender Bürgermeister in Wesenberg, kann sich vorstellen, dass auch andere Provider wie etwa die Telekom die Glasfaserleitungen nutzten. Auch dies sei, so die Media-Sparte, durchaus möglich. jeb

LN

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