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Stormarn Schon wieder Bienenpest in Bad Oldesloe
Lokales Stormarn Schon wieder Bienenpest in Bad Oldesloe
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22:45 06.06.2017
So kann eine befallene Wabe aussehen. Quelle: Foto: Archiv
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Bad Oldesloe

Deshalb hat der Kreis nun ein Gebiet in einem Umkreis von drei Kilometern um den befallenen Bienenstand zum Sperrbezirk erklärt. „Darin gibt es etwa ein Dutzend Imker“, erklärt Kreisveterinär Dr. Karlheinz Reisewitz. Für die heißt es nun, dass sie ihre Völker nicht aus dem Gebiet herausbringen dürfen. Das betroffene Bienenvolk wurde bereits getötet. „Für Menschen ist die Faulbrut nicht gefährlich, der Honig kann auch bedenkenlos gegessen werden“, betont Tierarzt Reisewitz.

Um jedoch die Verbreitung der Seuche zu verhindern, gibt es jeweils Sperrbezirke mit einem Radius von mindestens einem Kilometer. Es dürfen keine neuen Völker in dieses Gebiet gebracht werden, auch dürfen keine aus dem Sperrbezirk entfernt werden. Es kann Monate dauern, bis die Seuche besiegt ist. Solange werden die Völker von Bienenobleuten getestet.

Die Völker werden entweder getötet oder „saniert“ – das entscheidet das jeweilige Kreisveterinäramt. In letzterem Fall können die Insekten tagelang nicht zum Futtersammeln nach draußen gelassen werden, bis alle Futtermittel, in denen die belasteten Sporen lauern, verbraucht sind: Die Brut stirbt ab, „erwachsenen“ Bienen können die Sporen nicht schaden.

LN

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