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Stormarn Schützenfest in Klein Wesenberg: Wenig Besucher, viel Stimmung
Lokales Stormarn Schützenfest in Klein Wesenberg: Wenig Besucher, viel Stimmung
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09:17 08.01.2013
Erstmals ohne Bürgermeister Herbert David. Die Spitze des langen Festzuges mit Amtswehrführer Albeert Iken, Vereinsvorsitzender Andreas Möller, Pator Erhard Graf und Kreiscschützenchef Rolf-Peter Fröhlich (v.li.). Quelle: jeb

In diesem Jahr waren es keine Heerscharen von Gästen, die nach Klein Wesenberg gekommen waren - doch die, die da waren, ließen sich von der guten Stimmung anstecken. So kam es denn auch nicht von ungefähr, dass der Vereinsvorsitzende Andreas Möller die Gäste mit den Worten „Willkommen bei Freunden“ herzlich willkommen hieß.

Am Sonnabend wurde wie in jedem Jahr pünktlich um 14.30 Uhr der Festplatz eröffnet. Gleichzeitig lud der Schützenverein alle Interessierten zu einem Schnupper- und Preisschießen auf den modernen Schießstand. Am Abend war dann im Festzelt „Danz op den Deel“ mit Peter Jost. „Es hätten gern ein paar Gäste mehr sein können“, sagte Möller. Auch die Beteiligung der Schützen sei schon besser gewesen. Doch die Stimmung bezeichnete der Vorsitzende als hervorragend.

Am Pfingstsonntag begann der Tag für die Schützen dann erst um 14 Uhr. Der Klein Wesenberger Kirchenchor unterstützte den Gottesdienst, den Pastor Erhard Graf im Festzelt zelebrierte. Nur eine Stunde später erwarteten die Klein Wesenberger Schützen dann erneut viele Gäste zum Konzert des Feuerwehrmusikzuges Hammoor. Doch nur wenig mehr als ein Dutzend Besucher verlor sich im großen Zelt auf dem Schützenplatz.

Natürlich kamen auch die Kleinsten an den Festtagen nicht zu kurz. Diverse Fahr- und Vergnügungsgeschäfte auf dem Festplatz, Kinderanimationen wie Gesichtsmalerei und Ponyreiten gehörten zum Programm. Doch das Kaiserwetter freute nicht alle Beteiligten. Auf dem Platz vor dem Festzelt war längst nicht so viel los, wie oft in den vergangenen Jahren. Möglicherweise hatten viele Menschen das Pfingstwochenende für einen Trip an die Ostsee genutzt oder waren einfach ins Freibad gegangen.

Am Sonntagabend war Partytime für die Jugend aus Nah und Fern. RSH-Moderator Volker Mittmann sorgte für Stimmung und heizte den Besuchern mächtig ein. Und da im vergangenen Jahr einige Jugendliche davon nur einen Bruchteil mitbekamen, weil der Rundfunkmoderator erst spät auf die Bühne kam und die Jugendlichen da schon das Zelt verlassen mussten, trat Mittmann in diesem Jahr deutlich früher auf. Karl-Herrmann Ahrens aus Groß Schenkenberg hatte sich im letzten Jahr beklagt, denn sein Sohn Rüdiger war einer der betroffenen jungen Gäste. Schützenvereinschef Möller hatte in diesem Jahr für Ahrens Sohn als „Wiedergutmachung“ sogar ein Autogramm besorgt.

Das Highlight des Festes in den Wesenberger Tannen aber war natürlich der große Festumzug bei herrlichem Sonnenschein mit den Gastvereinen und Musikzügen durch den Ort zum Festplatz. Dort marschierte eigentlich immer Klein Wesenbergs Bürgermeister Herbert David, selbst langjähriges Vereinsmitglied, in vorderster Reihe mit. In diesem Jahr aber blieb David dem Schützenfest fern.

jeb

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