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Stormarn Schwere Unfälle hielten Stormarns Retter in Atem
Lokales Stormarn Schwere Unfälle hielten Stormarns Retter in Atem
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20:31 21.10.2013
Zwei junge Frauen wurden in Tangstedt in einem völlig demolierten Auto eingeklemmt. Quelle: Florian Büh
Hammoor

Zwei Fahrzeuge prallten am Sonntag im Kreuzungsbereich Bundesstraße 432/ Landesstraße 98 bei Tangstedt zusammen. Dabei wurden vier Insassen verletzt, zwei von ihnen schwer. Auf gerader Strecke war ein Polo in den Gegenverkehr gefahren und mit einem Mercedes kollidiert. Der Polo wurde um die eigene Achse geschleudert, der Mercedes landete im Graben. Die beiden Polo-Insassen, junge Frauen im Alter von 21 und 16 Jahren, erlitten schwere Verletzungen. Die 21-jährige Fahrerin wurde eingeklemmt. „Sie konnte sich nicht selbst befreien", so Feuerwehr-Einsatzleiter Kai Kattner.

Zeugen hätten beobachtet, wie die Fahrerin in den Gegenverkehr fuhr. Vermutlich wollte ein vor ihr fahrendes Fahrzeug abbiegen. Um einen Auffahrunfall zu verhindern riss die 21-Jährige ihr Lenkrad nach links und stieß mit dem entgegenkommenden Mercedes zusammen. Fast eine Stunde dauerte die Rettung der jungen Frau. Sie und ihre 16-jährige Schwester wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Mercedes-Fahrer wurde von Feuerwehrleuten betreut. Seine Beifahrerin kam in eine Klinik. Die Bundesstraße musste für längere Zeit gesperrt werden. Die Polizei leitete die Fahrzeuge auf Ausweichstrecken um.

Zwei Einsätze in ein und derselben Straße und sogar innerhalb von nur einer Stunde hatten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hammoor gestern zu absolvieren. Zunächst wurde die Wehr um 7.40 Uhr in den Gerkenfelder Weg zu einer technischen Hilfeleistung gerufen. Dort stand ein Tanklaster, beladen mit 13 000 Litern Heizöl, in der weichen Bankette in bedrohlicher Schräglage. Der Fahrer des Tankers gab gegenüber der Polizei an, er habe einem entgegenkommenden Auto ausweichen müssen. Aus dem havarierten Tanker wurden anschließend 9000 Liter in einen zweiten Lkw umgepumpt, damit der Tanklaster für die Bergung leichter wurde. Mit großem Gerät rückte das Bergungsunternehmen Meier an und zog den Lkw aus dem Graben. Der Fahrer setzte danach seine Fahrt fort.

Während einige Helfer der Feuerwehr den Heizöllaster absicherten, musste die Besatzung des zweiten Einsatzfahrzeugs in der gleichen Straße einen morschen Baum von der Straße räumen. Der war auf eine Telefonleitung gefallen, dabei brach der Mast abbrach. Er blieb ebenso wie der Baum auf der Straße liegen. Die Feuerwehrmänner räumten alles beiseite.

In Ammersbek kam es am Sonntag im Reesenbüttler Redder zu einem Verkehrsunfall, bei dem die 55-jährige Fahrerin eines Hyundai schwer verletzt wurde. Die Frau kam nach Angaben der Polizei aus Richtung „Am Golfplatz“ und befuhr den Reesenbüttler Redder in Richtung Stormarnstraße. Nach den Ermittlungen kam die 55-jährige Ahrensburgerin aus noch nicht bekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Bei Eintreffen der Rettungskräfte und der Polizei war die Frau nur bedingt ansprechbar. Sie zog sich Brustverletzungen und ein Schleudertrauma zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrzeugfront wurde deformiert, der Sachschaden auf rund 8000 Euro geschätzt. büh/jeb/mt

B 404 ist wieder frei: Eine Umleitung gibt es aber noch auf den Schildern
Seit Freitagnachmittag ist die B 404 bei Trittau wieder freigegeben. Lediglich die Auf- und Abfahrten Trittau-Süd sind noch nicht befahrbar, sie müssen erneuert werden.

Gestern Abend waren die Hinweisschilder, die den Verkehr während der Bauphase großräumig über die A 1 und A 24 wieder zur B 404 umgeleitet hatten, noch nicht abgebaut. Ein Lkw-Fahrer war sich offenbar nicht ganz sicher, wie er fahren sollte, und hielt an, um sich zu orientieren. Die Ampeln wurden dagegen bereits am Montag demontiert. jeb

LN

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