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Stormarn Schwerlastkran auf der L90 umgekippt
Lokales Stormarn Schwerlastkran auf der L90 umgekippt
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09:55 04.08.2017
Quelle: jeb
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Lasbek

Der kleine Schwerlastkran eines Ostholsteiner Unternehmens war gerade einmal zwei Wochen alt. Am frühen Donnerstag Abend geriet der junge Fahrer des fast neuen 35-Tonnen Kranes auf der Landestraße 90 zwischen Lasbek und dem Autobahnkreuz Bargteheide auf die seitliche Bankette, rutschte meterweit durch den Straßengraben und kippte dabei auf die Seite. Das Gefährt wurde bei dem Unfall erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist nicht bekannt. Für die Polizei war es ein so genannter S3 Unfall, also ein Aufnahme freier Unfall. Um das etwa 400.000 Euro teure Gefährt zu bergen, schickte die Kranfirma aus dem Ostholsteinischen Süsel zwei weitere Krane , einen Tieflader und ein LKW-Bergefahrzeug an die Einsatzstelle. Gegen 20.30 Uhr trafen die Fahrzeuge zur Bergung ein. Um dort gefahrlos arbeiten zu können und aus Platzgründen wurde die L 90 zwischen dem Autobahnkreuz Bargteheide und Lasbek von der Kranfirma auf der einen und der Polizei auf der anderen Seite voll gesperrt.

Quelle: jeb

Ein 45-Tonnen Kran und ein 60-Tonnen Kran wurden entsprechend in Stellung gebracht, dazwischen der Auflieger des Tiefladers. Langsam schoben die Krane ihre Teleskopausleger aus. Mitarbeiter hängten riesige Bergeschlaufen in die Haken, die sie vorher am havarierten Kran befestigt hatten. Dann hoben sie langsam an. Millimeter für Millimeter hoben sie ihren kleinen Bruder aus dem mit Schlamm gefüllten Graben und setzten ihn direkt auf den bereitgestellten Tieflader. Damit wurde der Kran später direkt in das Werk des Herstellers gebracht.

Gerade einmal eine knappe Stunde dauerte die Bergung des Krans, die gegen 21 Uhr begonnen hatte. Gegen 23 Uhr waren auch die letzten Aufräumarbeiten erledigt und die Straße wurde wieder für den Verkehr freigegeben. Zuvor mussten Mitarbeiter der Straßenmeisterei die Unfallstelle mit den tiefen Furchen im Straßengraben sicherheitshalber mit Warnbaken absichern. Zu nennenswerten Behinderungen kam es während der Bergung nicht.

jeb

 

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