Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Sebastian Schulz will anpacken: Das Beste für die Stadt erreichen
Lokales Stormarn Sebastian Schulz will anpacken: Das Beste für die Stadt erreichen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:33 11.05.2016
Schleppte selbst die Stühle: Bürgermeisterkandidat Sebastian Schulz vor seiner öffentlichen Vorstellung im Café Laurent. Quelle: Fotos: M. Thormählen
Anzeige
Bad Oldesloe

Sebastian Schulz (41) macht keinen Hehl daraus, dass er nicht alles allein schaffen könne. Stattdessen werde er das Gespräch mit allen relevanten Gruppen in Bad Oldesloe suchen, um Lösungen für die zahlreichen Probleme anzubieten, sagte der parteilose Bewerber um das Bürgermeisteramt während einer Veranstaltung am Dienstag.

„Es ist für ihn eine Herzensange- legenheit, sich um Belange der Stadt zu kümmern.“ Tom Winter

Die öffentliche Vorstellung der vier Bewerber um das Bürgermeisteramt beginnt heute, 12. Mai, um 19 Uhr in der Festhalle in der Olivet-Allee. Um den Chefsessel im Rathaus bewerben sich Jörg Feldmann (CDU), Maria Herrmann (SPD), Jörg Lembke (parteilos) und Sebastian Schulz (parteilos).

Und ein Thema brannte einigen der rund 30 Zuhörern besonders unter den Nägeln: die aktuelle Situation in der Fußgängerzone, nachdem die Stadtverordneten entschieden haben, 100000 Euro für die Installation von vier Pollern zu investieren. Und die Radfahrer. „Wir sind nicht die einzige Stadt, die eine Fußgängerzone hat, durch die Radfahrer fahren“, sagte Sebastian Schulz. Anderenorts habe sich bewährt, dass Radfahrer vom kommunalen Ordnungsdienst angehalten werden könnten.

Auf eine bessere Vernetzung mit anderen Städten und Gemeinden will der Polizeibeamte den Fokus richten: „Wenn aus Süddeutschland eine Idee mit Erfolg umgesetzt wird, dann können wir das doch praktizieren.“ Er habe die Vision, dass Bad Oldesloe für viele nicht nur als Schlafstadt angesehen werde. „Wir wollen eine blühende Stadt schaffen, und der Funke dazu ist da“, so Sebastian Schulz.

Der zweifache Familienvater will einen Schwerpunkt beim Thema Kinder und Familien setzen. Er habe erste Erfahrungen in der Kommunalpolitik gesammelt, als er sich der Initiative „Eltern für Eltern“

angeschlossen habe. Deshalb sei auch wichtig, das Problem mit dem Essen in der Schulmensa zu lösen. Der 41-Jährige wies auch auf sein Engagement in der Polizeigewerkschaft hin: „Ich bin gewohnt, meine Meinung zu äußern und diese dann auch durchzusetzen.“

Seine Parteilosigkeit führte der Bewerber als Vorteil ins Feld. Er könne in Dialoge mit Bürgern und Gespräche mit Kommunalpolitikern „frei und ungebunden“ hin- eingehen. „Ich bin nicht vorbelastet und muss es nicht darauf ankommen lassen, auch schlechte Entscheidungen einfach durchwinken zu lassen.“ Als Beispiele für einen offenen Austausch nannte Sebastian Schulz den Punkt Gewerbeansiedlung.

Er wolle sich für einen Runden Tisch einsetzen, an dem Vertreter der Verwaltung, aus Politik sowie der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn sitzen sollten. Man müsse auf Investoren zugehen, damit die Stadt vor allem für Betriebe aus dem Bereich Informationstechnologie interessanter werde: „Die brauchen nämlich nicht viel Platz und zahlen auch noch viel Steuern.“ Denn weitere Einnahmen seien auch notwendig, um den Haushalt zu konsolidieren. Ein Ausgabenstopp sei nicht notwendig, stattdessen müsste es weiter „sinnvolle Investitionen“ geben.

Schulz sprach sich für eine Stärkung des Ehrenamtes aus. Wichtig sei es, engagierte Bürger nicht abzuschrecken, sondern stattdessen für ein verstärktes Mitwirken zu interessieren. Dafür könnten auch weitere finanzielle Mittel bereitgestellt werden: „Ich denke da an einen besonderen Pott und würde mein Bürgermeistergehalt kappen, um etwas reinzugeben.“

Von Michael Thormählen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Heute ist der Tag der Pflege: Arbeitsagentur fördert Ausbildung und Umschulungen.

11.05.2016

Das JuKi 42 („Speicher“) in Ahrensburg feiert am Freitag und Sonnabend aus purer sommerlicher Lebensfreude das Holsteiner Death Fest (Freitag ab 19 Uhr, 5-7 Euro; Sonnabend ab 14 Uhr, 15-17 Euro).

11.05.2016

Zahlweise für Parkplätze muss geändert werden Zur Bürgermeisterwahl in Bad Oldesloe: Parkplätze und Poller In Bad Oldesloe muss das Parkplatzproblem endlich angegangen werden.

11.05.2016
Anzeige