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Stormarn Spaziergang durch die Speisekarte
Lokales Stormarn Spaziergang durch die Speisekarte
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21:17 30.08.2013
Axel Strehl (v. l.), Anja Schütz, Bürgermeister Michael Sarach und Götz Westphal laden zum Essen nach Ahrensburg ein. Quelle: Foto: Bettina Albrod

Alle zwei Jahre hat man in Ahrensburg die Gelegenheit, in vielen Restaurants aus dem ganzen Kreisgebiet auf einmal essen zu gehen. „Stormarn kocht auf“ nennt sich die Aktion, die Axel Strehl, Vorsitzender des Dehoga-Kreisverbandes, 2001 erdacht hat. Immer mit am Tisch sitzt das Ahrensburger Stadtforum, das am selben Tag zum verkaufsoffenen Sonntag lädt.

Diesmal ist auch das Tourismusmanagement Stormarn mit Projektleiterin Anja Schütz und Kulturmanagerin Tanja Lütje dabei, die an einem eigenen Stand als Würze Informationen über Stormarns Stärken einstreuen. „Wir sehen an den Klicks auf der Internetseite, dass sich auch viele Hamburger und Lübecker über das Freizeit-Angebot in Stormarn informieren.“

Bei dem kulinarischen Einkaufsbummel veredeln viele Köche den Brei. „Neun Betriebe aus Stormarn und drei aus den Partnerstädten Ahrensburgs in Spanien und Österreich machen mit“, so Axel Strehl. „Die Gastronomiebetriebe kommen aus Bad Oldesloe, Hammoor, Timmerhorn, Braak, Ammersbek und Ahrensburg.“ Angerichtet wird in der Großen Straße auf Mitteltellern, die zu Preisen zwischen vier und sechs Euro Beispiele regionaler Küche bieten. „Auf diese Weise kann man verschiedene Angebote probieren. Es gibt alles von Suppe über Fisch, Wild und Geflügel bis zum Nachtisch.“

In weißen Pagoden-Zelten bereiten die Köche die Speisen zu und lassen sich dabei gerne in die Töpfe gucken. „Stormarn kocht auf“ sei „ sehr beliebt und hat Magnetwirkung“, hat Götz Westphal, Vorsitzender des Ahrensburger Stadtforums, die Erfahrung gemacht. Zwei Drittel aller Geschäfte machen beim verkaufsoffenen Sonntag mit. „Das und das Essen befruchten sich gegenseitig.“ Seit zwei Jahren seien zunehmend Besucher aus der gesamten Region dabei. „Es gibt eine hohe Verweildauer in der Stadt“, sagt Westphal. „Wir bauen zusätzlich Kinderspielgeräte auf, und die Besucher bummeln, essen und kaufen ein.“ Dazu gibt es Musik von der Bühne, auf der Country-Musiker, der FF-Musikzug Todendorf und die Großhansdorfer Big Band spielen.

„Stormarn kocht auf“ finde bei den Kollegen viel Anklang, freut sich Axel Strehl. „Wir machen so Werbung für die Stormarner Gastronomie.“ Auch Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach lobt die Aktion: „Das ist für Ahrensburg ein Gewinn.“ Für die Besucher auch, denn Essen, Musik und Einkauf werden von einem Gewinnspiel begleitet. Es soll auch weiterhin aufgekocht werden, obwohl der Aufwand für die Beteiligten immens ist. Die Veranstaltung wird gut angenommen. „Beim letzten Mal“, sagt Strehl, „ gab es viele Gerichte um halb fünf schon nicht mehr.“

Reaktion auf BSE-Krise
„Stormarn kocht auf“ präsentiert am Sonntag, 8. September, zwölf Gastronomie-Betriebe ab 12 Uhr in der Großen Straße in Ahrensburg. Von 13 bis 18 Uhr haben Geschäfte in der Innenstadt geöffnet. Entstanden ist die Aktion im Jahr 2001. Der Dehoga reagierte damit auf die BSE-Krise und wollte Essen aus der Region präsentieren.

Bettina Albrod

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