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Sport und gesundes Essen: Stormini wird zur Wellness-Oase

Trittau Sport und gesundes Essen: Stormini wird zur Wellness-Oase

Die Kinderstadt schlägt ihre Zelte ab 24. Juli in Trittau auf – Fokus liegt auf Gesundheit.

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Schwerpunkt ist gesunde Ernährung: Dagmar Schilling (r.) und Johanna Harnack zeigen die Ernährungspyramide.

Quelle: ba

Trittau. Die Kinderstadt Stormini schlägt am Sonntag, 24. Juli, ihre Zelte in Trittau auf. Dann verwandelt sich der Sportplatz nebst Schulgelände rund um die Hahnheideschule eine Woche lang in eine Zelt-Stadt, in der 260 Kinder zum neunten Mal spielerisch Demokratie kennenlernen. Sie bilden Zeltgruppen und können jeden Tag aus 57 Arbeits- und zahllosen Freizeitangeboten wählen. Sie verdienen ihr eigenes Geld in der Stormini-Währung, wählen einen Bürgermeister, verwalten sich selbst und erfahren den Wirtschaftskreislauf, in dem sie das verdiente Geld wieder ausgeben.

„Löppt – alles was mir gut tut“ lautet der Schwerpunkt in diesem Jahr, denn Gesundheitstrainerin Dagmar Schilling wird vermitteln, worauf man achten muss, um gesund zu bleiben. „Ernährung, Bewegung und Entspannung sind die Stichworte“, erläutert Schilling. Jede Zeltgemeinschaft soll sich eine angenehme Essatmosphäre schaffen, zu der der schön gedeckte Tisch ebenso gehört wie respektvoller Umgang mit den Nahrungsmitteln oder Tischmanieren. „Wir wollen das erste Stormini-Kochbuch herausbringen, in das von jedem der Zelte ein Menü mit vier Komponenten aufgenommen wird“, plant die Fachfrau. „Ein Lebensmitteltester aus den Reihen der Kinder wird das Essen kosten.“ Dazu kommen Versuche mit Lebensmitteln im Labor, Backen mit Getreidemühle, Marmeladekochen, Smoothies bereiten und ein Parcours der Sinne. Überall auf dem Gelände stehen Stationen mit Wasser, Obst und Gemüse für den Snack zwischendurch bereit. Zumba, Yoga, Spiel und Sport ergänzen das Programm.

Das garantiert Model-Maße, und dafür ist Friederike „Fred“ Riss Expertin: Die Abiturientin aus Ratzeburg war bei Germany’s next Topmodel dabei und kommt am Dienstag, 26. Juli, in die Kinderstadt, um sich zum Thema Schönheit interviewen zu lassen. Die schönen Künste werden beim zweiten Schwerpunkt Kultur bedient. Drei Ateliers der Sparkassen-Kulturstiftung öffnen ihre Türen, und dort können die Kinder unter Anleitung der Künstler verschiedene kreative Projekte mitmachen. Sechs Handwerker-Innungen sind vertreten, bei denen die Storminis in verschiedenen Jobs Gehalt verdienen können, indem sie beim Tischler arbeiten, den Flur der Sporthalle anmalen oder in der Metallbauwerkstatt mitmachen. „Zum ersten Mal macht auch ein Bestattungsunternehmer mit“, erklärt Projektleiter Ansgar Büter-Menke vom Kreisjugendring.

Soziales wird bei Stormini groß geschrieben, deshalb gehören auch zwei Kinder mit Handicap und 15 Flüchtlingskinder zu denen, die mit ihrer Bewerbung Erfolg hatten. „Zwölf junge Erwachsene aus anderen Ländern werden das Jugendcamp unterstützen“, kündigt Büter-Menke an. Er freut sich über den großen Erfolg der Kinderstadt. „Für 260 Plätze hatten wir 600 Anmeldungen“, sagt er. „Das Kinderprojekt ist gleichzeitig ein Jugendprojekt, weil viele Jugendliche als Betreuer eingesetzt sind.“

„Trittau freut sich auf Stormini“, erklärte Bürgermeister Oliver Mesch. Schulverbandvorsteherin Ute Welter-Agatz lobte das Projekt, das gleichzeitig einen Spaß- und Bildungseffekt habe.

Eine Zeltstadt in Zahlen

260 Kinder werden von zwölf Kernteamern, 75 Teamern und 64 Zeltbetreuern umsorgt. 49 Logistiker schaffen 60 Festzeltgarnituren, 60 Großzelte, 325 Meter Zaun, 800 Quadratmeter Hallenboden zum Auslegen, zwei Bühnen, zwei Zirkuszelte, 33 Tonnen Material, 3600 Liter Wasser und 4500 Brötchen herbei. Die verdienen sich 260 Kinder bei 63 verschiedenen Arbeitgebern. Ein großes Bauschild an der Großenseer Straße weist auf das Jugendprojekt hin.

• Internet: stormini.de/trittau-2016/

Bettina Albrod

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