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Stormarn St.-Adolf-Stift legt Rekordbilanz vor
Lokales Stormarn St.-Adolf-Stift legt Rekordbilanz vor
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20:13 22.03.2016
Erfolgreiches Fazit: (v. l.) Pflegedirektor Martin Klein, Frauenklinik-Chefarzt Professor Dr. Jörg Schwarz, Geschäftsführer Lothar Obst und Chefarzt der Chirurgischen Klinik, Professor Tim Strate. Quelle: hfr
Reinbek

Das St.-Adolf-Stift legt für 2015 eine beeindruckende Bilanz vor: Ingesamt 17624 Patienten sind in dem Reinbeker Krankenhaus stationär versorgt worden — ein neuer Rekord.

„Wir können die Patienten ganzheitlich und interdisziplinär versorgen.“Prof. Tim Strate, Chefarzt der Chirurgie

Nach den Höchstzahlen von 2014 bilanziert das St.-Adolf-Stift eine weitere Leistungssteigerung im stationären Bereich: Noch nie wurden in der 131-jährigen Geschichte des katholischen Krankenhauses mehr Patienten versorgt. Die Geburtenzahl stieg auf ein Zwölf-Jahres-Hoch, die Anzahl der Operationen lag im 2015 erstmals über 7000.

Die stationären Operationen nahmen in den vergangenen Jahren um rund zehn Prozent zu. Geschäftsführer Lothar Obst zieht zum Ende seiner beruflichen Laufbahn ein erfolgreiches Fazit: „Beim Krankenhaus Reinbek sind bei einem Jahresumsatz von annähernd 80 Millionen Euro in der Regel eins bis zwei Millionen Euro Gewinn pro Jahr gewesen, die wir alljährlich wieder in die Klinik reinvestiert haben.“

Das Besondere an der Leistungsentwicklung der Reinbeker Klinik liege in ihrer Kontinuität: Seit 15 Jahren steigen Patienten- und Operationszahlen von Jahr zu Jahr, und sogar die Geburtenzahlen gehen nach oben.

Das Krankenhausdirektorium, zu dem Martin Klein als Pflegedirektor und Professor Stefan Jäckle als Ärztlicher Direktor gehören, führt den kontinuierlichen Zuwachs auf die „hohe ärztliche Fachkompetenz und Spezialisierung, die Umsetzung zeitnaher Innovationen, ein Höchstmaß an ärztlicher Therapiefreiheit und den absoluten Vorrang in der Einräumung medizinischer Indikationen“ bei ärztlichen Entscheidungen zurück.

„Wir Ärzte fühlen uns jederzeit unterstützt und gefördert, von wirtschaftlichen Zwängen befreit und ohne penetrante Kontrollen frei in unseren Entscheidungen zur bestmöglichen Versorgung unserer Patienten“, so Professor Jäckle, zugleich auch Chefarzt der Medizinischen Klinik. Professor Tim Strate, Chefarzt der Chirurgischen Klinik, betont: „Da es im St.-Adolf-Stift keine interne Budgetierung gibt, gibt es für die einzelnen Kliniken und Abteilungen auch keine zwanghaften Bestrebungen, unrealistische Zahlen liefern zu müssen, sondern wir können die Patienten unter Einbindung aller Fachrichtungen ganzheitlich und interdisziplinär versorgen.“

Professor Jörg Schwarz, der als neuer Chefarzt der Frauenklinik innerhalb von vier Jahren die Patientenzahlen um mehr als 20 Prozent hat steigern können, hebt die Innovationsfreudigkeit im Reinbeker Krankenhaus hervor: „Neue Therapieformen werden zugelassen, ohne gleich nach dem wirtschaftlichen Erfolg zu fragen, und neue Geräte werden angeschafft ohne langwierige bürokratische Kommissionsentscheidungen. Das erleichtert uns Ärzten die Arbeit.“

Für anspruchsvolle Operationen habe das St.-Adolf-Stift hochspezialisierte Fachärzte geholt, so gebe es Unterabteilungen in der Allgemeinchirurgie mit eigener oberärztlicher Verantwortung im Bereich Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber und Dickdarm. Die arterielle Gefäßchirurgie, die Chefarzt Dr. Matthias Schneider leitet, legte sogar eine bundesweite Expertise vor.

LN

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