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Stormarn Stadt Oldesloe fördert die Kulturangebote mit 25 000 Euro
Lokales Stormarn Stadt Oldesloe fördert die Kulturangebote mit 25 000 Euro
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04:19 14.03.2018
Stadtführungen sind beliebt: Gerd-Günter Finck, Agnes Heesch, Sieglinde Demiss-Voigtmann, Horst Möller, Jürgen Schneider (v. l.). Quelle: Foto: Marcus Carsten
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Bad Oldesloe

Die neue Richtlinie zur Förderung von Kunst und Kultur der Stadt Bad Oldesloe sieht vor, dass über die Verteilung der Kulturfördermittel durch eine Versammlung aller Antragsteller entschieden wird, sobald die Antragssumme die Fördersumme übersteigt. Voraussetzung ist damit, dass sich die Antragsteller untereinander auf Kürzungen einigen. In diesem Jahr lag die beantragte Summe 1417 Euro über der Fördergrenze. Einigkeit herrschte darüber, dass eine prozentuelle Kürzung aller Anträge sich vor allem nachteilig für die kleineren Anträge auswirken würde. Durch einvernehmlich beschlossene Kürzungen an den größeren Anträgen konnte die Antragssumme den Fördermitteln angepasst werden.

Die Stadt Bad Oldesloe stellt im Rahmen der Kulturförderung wieder 25000 Euro an Projektmitteln zur Verfügung. Unterstützt werden in Bad Oldesloe ansässige Vereine, Verbände und Privatpersonen bei der Organisation von Kulturangeboten, die allen Oldesloern zur Verfügung stehen. Gefördert werden insgesamt 16 Projekte von sieben Antragstellern.

Mit Hilfe der Kulturförderung der Stadt Bad Oldesloe kann nun ein breites Angebot an Veranstaltungen umgesetzt werden. Unter anderem werden Konzerte und Lesungen, Theatergastspiele, ein Musicclip-Festival und kriminalistische Stadtführungen angeboten. „Das Musicclip-Festival wird von ,Klngstdt’ organisiert“, so Inken Kautter, Sachbereichsleitung Kultur. „Sie haben bundesweit einen Musik-Video-Award ausgeschrieben mit dem Schwerpunkt Schleswig-Holstein.“ Damit stehe eine neue Kunstform im Mittelpunkt, die ihre Ursprünge im Oldesloer Inihaus habe und wachsen solle.

In der ganzen Stadt werden die geförderten Projekte sichtbar sein: Auf dem Marktplatz, im Bella Donna Haus, in der Peter-Paul-Kirche, auf der Hude und im KuB. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Kulturförderung durch die Stadt Bad Oldesloe in einem so breiten Kulturangebot sichtbar wird“, erklärt Inken Kautter, die die Kulturförderung in Zusammenarbeit mit den Kulturschaffenden neu aufgestellt hat. Der Mehrwert für die Stadt sei enorm – sie übernimmt maximal 70 Prozent der künstlerischen Kosten und der Werbekosten. Die Organisation und Durchführung der geförderten Veranstaltungen erfolgen ehrenamtlich oder werden aus anderen Töpfen gefördert. Das mache das kulturelle Leben an zahlreichen Orten in Bad Oldesloe lebendiger.

Auch die Versammlungsstättenverordnung werde eingehalten, so die KuB-Managerin. „Die Stadt hat für dieses Jahr 100 000 Euro für eine externe Firma bewilligt, die zu Veranstaltungen kommt und stundenweise abrechnet.“ Am Ende werde geprüft, ob ein externer Anbieter oder eine eigene Fachkraft günstiger sind. „Die Sicherheit ist gewährleistet“, betont Inken Kautter.

Auch die Landesregierung hat in diesem Jahr beschlossen, Mittel für Projektförderung im Bereich Kultur einzuführen. In den kommenden fünf Jahren werden jeweils 500 000 Euro vom Land zur Verfügung gestellt, die als Komplementärförderung zu kommunalen Mitteln verwendet werden können. „In Zukunft können die von der Stadt Bad Oldesloe zur Verfügung gestellten Mittel ein Anreiz für das Land sein, diese Projekte ebenfalls zu fördern“, hofft Inken Kautter.

LN

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