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Stormarn Stadtschüler mit Lego-Roboter erfolgreich
Lokales Stormarn Stadtschüler mit Lego-Roboter erfolgreich
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13:41 24.06.2018
Über die Qualifikation zum Deutschlandfinale freuten sich Tom, Kilian und Fabio (von linkd) riesig. Quelle: Foto: Freundt
Bad Oldesloe

Gleiches nochmal in Passau zu schaffen, gelang jedoch nicht. Die drei Stadtschüler landeten schließlich auf Platz 18.

In den Wochen vor dem Regionalentscheid hatten Fabio, Kilian (beide 9) und Tom (10) die Zeit, ihren Roboter zu entwerfen, zu erstellen und zu programmieren, nicht wirklich genutzt. „Wir haben zu viel diskutiert, dadurch Zeit verplempert“, gibt Tom zu. Daher entschlossen sich die Schüler spontan, einen Tag vor dem Wettkampf, alles nochmal neu zu machen.

„Wir sind direkt nach dem Unterricht mit zu Kilian und haben fast bis Mitternacht gebraucht, um fertig zu werden.“ Ihr Mut wurde dann in Wahlstedt belohnt. Gleich im ersten Lauf sicherten sich die „Pandahunde“ 50 Punkte. Dem Roboter gelang es, die guten (roten) Legopakete im Supermarkt abzulegen, die halbreifen (gelben) zum Nachreifen im Gewächshaus und die schlechten (blauen) auszusortieren.

Das lief so gut, dass dem Trio der Sieg und damit die Qualifikation zum Deutschlandfinale in Passau nicht mehr zu nehmen war.

Einen Motivationsschub gab es dort direkt zu Beginn: „Wir wurden für unser Engagement und als eines der Teams mit der weitesten Anreise gelobt“, berichtet Bernd Müller, der den Lego-Kursus an der Oldesloer Stadtschule leitet und die „Pandahunde“ als Coach betreute. Der erste Teil lief zufriedenstellend. „Die Jungs hatten die Konstruktionsarbeit gut im Griff“, lobte Müller. Dann gab es allerdings Schwierigkeiten bei der Abstimmung der Programmierung mit den neuen Gegebenheiten (Lichtverhältnisse und Wettkampfplatte), der Roboter hatte Probleme beim Ablegen der reifen Lebensmittel im Supermarkt, so dass der erste Lauf abgebrochen wurde.

Immerhin im zweiten Lauf konnten dann Punkte eingefahren werden, auf Rang 16 (von 21) beendete das Stadtschulteam den ersten Wettkampftag und entschloss sich abends spontan – wie bereits vor dem Vorentscheid – alles nochmal neu zu konstruieren und den Siegerroboter vom Schleswig-Holstein-Entscheid zu bauen, um mehr Punkte einfahren zu können.

„Eine gewagte und mutige Entscheidung“, lobte Müller. Dieses Mal wurden die „Pandahunde“ aber nicht für ihren Mut belohnt. „Die Zeit für den Aufbau war auf 30 Minuten begrenzt, so dass die Abstimmung wieder nicht funktionierte und das Team im dritten Lauf nur begrenzt und im vierten dann leider gar keine Punkte mehr einfahren konnte“, bedauerte Müller. Platz 18 lautete schließlich das endgültige Ergebnis der Pandahunde.

„Enttäuscht waren wir jedoch nicht, sind wir doch 18. von deutschlandweit 118 Teams geworden“, freuten sich die Oldesloer. Zudem wurde das anfängliche Ziel, sich mit Technik und Naturwissenschaften zu beschäftigen, absolut erreicht.

Zum Weltfinale

Das Team RobotECK aus Eckernförde konnte beim Deutschlandfinale in der Kategorie „Regular Junior“ einen vierten Rang belegen und hat sich damit nach 2017 in diesem Jahr erneut für das Weltfinale im November 2018 in Chiang Mai in Thailand qualifiziert. Mit Linus, Henry (beide 13) und Kester (16) hat Schleswig-Holstein damit wieder einen Landesvertreter am Start. SF

SF

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