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Stormarn Stormarn-Art fühlt sich wohl bei „Tante Martha“
Lokales Stormarn Stormarn-Art fühlt sich wohl bei „Tante Martha“
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20:16 07.09.2013
Das Ölgemälde eines Mädchens von Ruth Westfehling fand während der Ausstellungseröffnung große Beachtung. Quelle: Fotos: Petra Dreu

Gute Musik, eine erstaunlich geräumige „Tante Martha“ und sehr gute Collagen, Pop-Art-Bilder, Fotografien, Skulpturen und Gemälde in Öl oder Acryl made in Stormarn: In einer ersten Gemeinschaftsausstellung wollen elf Künstler, die sich auf dem Künstlerportal Stormarn-Art präsentieren, Spuren hinterlassen.

Das ist ihnen bereits bei der Vernissage der Stormarner Spuren am geglückt. Zur herrlich ausdrucksstarken Interpretation von Klassikern der Popmusik, für die Uta Sperling (Klavier) und Elfi Burk (Saxophon, Gesang) als Duo „Tapetenwechsel“ extra aus dem Odenwald nach Bad Oldesloe gekommen sind, hatten die Ausstellungsbesucher die Qual der Wahl zwischen einer Fülle unterschiedlicher Stile.

„Die Arbeit kommt einfach nicht mehr raus aus den Bildern. Dafür kommt das Publikum jetzt rein“, sagte die Fotografin Michaela Wendland bei der Ausstellungseröffnung. Dankbar sind die Künstler Annekatrin Tretow, deren Lokal „Tante Martha“ sich mehr und mehr zur Kulturkneipe mausert. „Bei ihr ist es so herrlich unkompliziert. Bei ihr muss man keine Anträge stellen und die Bilder müssen nicht durch ein Gremium laufen, bevor man sie zeigen darf“, sagte Michaela Wendland, die gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Michael Jöhnk als „Emmi & Leo“ ebenfalls zu den ausstellenden Künstlern gehört. Sie zeigen ungewöhnliche Ansichten und Fotografien mit einem Augenzwinkern.

Auch die „Keimzelle“ des Stormarner Künstlerportals, Hardy Fürstenau, ist mit Grafiken im Pop-Art-Stil vertreten. Silvia Banthiens Collagen fangen das Unbekümmertsein der Jugend ein. Ulrike Dillig zeigt Anmut aus Gasbetonsteinen. Norma Malinowski verdeutlicht in ihren Bilder, dass Grau nicht nur grau ist, sondern viele Facetten hat. Peter Schefe hat in seinen Bildern architektonische Vielfalt eingefangen.

Bildhauer Axel Richter präsentierte Gipsformen seiner Skulpturen. Erhard Schober zeigt seine Liebe zum Tango, während seine Frau Katrin Schober die Fabelwesen ihrer Keramiken auf Leinwand gebracht hat. Ruth Westfehling zeigt Bilder, die berühren — wie das Ölbild eines kleinen Mädchens im Sonnenlicht.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. September bei „Tante Martha“ in der Hindenburgstraße zu sehen. Geöffnet hat die Kulturkneipe jeweils von 13 bis 22 Uhr.

„Die Arbeit kommt einfach nicht mehr raus aus den Bildern. Dafür kommt das Publikum jetzt rein.“
Michaela Wendland, Fotografin

Petra Dreu

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