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Stormarn Stormarn übernimmt Kosten für Schulbegleitung
Lokales Stormarn Stormarn übernimmt Kosten für Schulbegleitung
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20:17 29.09.2016

Es ist wie im vergangenen Jahr: Da es in Sachen Finanzierung der Schulbegleitung von behinderten Grundschulkindern immer noch keine Einigung zwischen dem Kreis Stormarn und dem Land Schleswig-Holstein gibt, geht der Kreis wieder in Vorlage und übernimmt die Kosten für das Schulhalbjahr 2016/2017 für 48 Kinder in Höhe von 710000 Euro.

Damit bezahlt der Kreis auch Leistungen, die in den Kernbereich der pädagogischen Arbeit bei einer inklusiven Beschulung gehören. Doch das soll eigentlich seit Einführung der Schulassistenten nicht mehr sein. Denn das Land, so der Kreis Stormarn in einer entsprechenden Mitteilung, habe bereits 2015 zugesagt, mit Einführung der Schulassistenten den pädagogischen Kernbereich zu erfüllen.

Eine Lösung ist seitdem nicht in Sicht, der Kreis aber weiterhin intensiv im Gespräch mit dem Land. Er hofft, endlich eine dauerhafte Lösung im Sinne der betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zu finden und damit den Unterstützungsbedarf im Sinne einer inklusiven Beschulung zu sichern. Damit einhergehen müsste allerdings eine klare, landesweit geltende Aufgabenbegrenzung.

Bereits im Mai dieses Jahres hatte der Kreis – unter Berücksichtigung der Rechtssprechung und Empfehlungen anderer Kreise – Aufgaben- und Abgrenzungskriterien für Schulbegleitungen an Grundschulen erarbeitet. Der Unterschied zwischen der reinen Schulbegleitung und der pädagogischen Betreuung, die das Land leisten muss, wurde ausgearbeitet. Sie dient seitdem dem Kreis als Grundlage für Entscheidungen sowohl in der Jugend- als auch in der Sozialhilfe.

Das Land, so der Kreis, habe mittlerweile eingeräumt, dass die eingerichtete schulische Assistenz nicht alle Bedarfe im pädagogischen Bereich für eine inklusive Beschulung decken könne. Deshalb habe es den Kreisen eine Kompensation der Aufwendungen im pädagogischen Bereich der Schule zugesagt.

K. Kuhlmann-Schultz

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