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Stormarn und Hamburg rücken noch enger zusammen

Ahrensburg Stormarn und Hamburg rücken noch enger zusammen

Spatenstich für gemeinsames Gewerbegebiet im Herbst — Autohof an der A 1 kommt 2017 — Kieler Wirtschaftsminister Meyer sieht viele Chancen in der Metropolregion.

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Diese Herren sind sich einig: (v. l.) Detlev Hinselmann und Norbert Leinius von der WAS, Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, Landrat Klaus Plöger, Landrat Christoph Mager und Ulf Hahn von der Wirtschaftsförderung des Kreises Herzogtum Lauenburg .

Quelle: K. Kuhlmann-Schultz

Ahrensburg. Der Begriff Leuchtturmprojekt ist zwar etwas abgegriffen, aber das, was zwischen dem Kreis Stormarn und der Hansestadt Hamburg geschieht, sucht seinesgleichen:

„Mit den Hamburger Bürgermeistern war immer gut reden.“ Klaus Plöger, Landrat

„Wir haben viele Chancen in der Metropol-

region , die wir nutzen sollten.“ „ Reinhard Meyer

Bereits im Herbst soll der erste Spatenstich für das länderübergreifende Gewerbegebiet zwischen Stapelfeld und Hamburg-Rahlstedt erfolgen. Für Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) nur eine logische Konsequenz dessen, was die Bürger tagtäglich erleben. „Die nehmen die Landesgrenze nicht mehr wahr.“

„Ich werbe für eine enge Zusammenarbeit zwischen Hamburg und den Kreisen Stormarn sowie Herzogtum Lauenburg, das muss etwas Selbstverständliches werden“, erklärte er im Rahmen des 7. Ahrensburger Schlossgespräches, zu dem die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) eingeladen hatte. Auch in den Bereichen der Gesundheitswirtschaft, der Windenergie oder auch beim Gastschulabkommen sei das Land bereits stark engagiert. „Wir werden hoffentlich ein Gastschulabkommen hinbekommen, das seinen Namen verdient“, sagte Meyer. Aus Kieler Sicht sei gerade der Hamburger Rand das „wirtschaftliche Kraftzentrum für Schleswig-Holstein. „Ich freue mich auf das gemeinsame Gewerbegebiet“. Das Land sei prädestiniert, eine privilegierte Partnerschaft mit Hamburg zu haben. Dabei profitiert Stormarn mehr als der Nachbarkreis — zumindest, was die Ausweisung gemeinsamer Gewerbegebiete mit der Hansestadt angeht.

Beide Kreise würden, so Meyer, davon profitieren, dass im Bundesverkehrswegeplan der Ausbau der B 404 zur A 21 an oberster Stelle stünde. „Das ist eine Chance für Stormarn und auch das Herzogtum Lauenburg.“ Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass auch der Bau der Fehmarn-Belt-Querung als großes Wirtschaftsprojekt positiv für die Kreise sei. „Wir haben viele Chancen in der Metropolregion und die müssen wir nutzen.“

Die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg wollen dies weiter tun, versichern deren Landräte und auch die Vertreter der Wirtschaftsaufbau- und fördergesellschaften. „Mal sehen, was die Thronfolger machen“, erklärte der scheidende Stormarner Landrat Klaus Plöger (SPD). „Mit den Hamburger Bürgermeistern war immer gut reden“, erinnert er sich an seine 18 Landratsjahre. „Und das neue Führungsteam im Kreis Herzogtum Lauenburg wird mehr Chancen haben als bisher.“

Der lauenburgische Landrat Dr. Christoph Mager (CDU) erklärte, dass das ehemalige Zonenrandgebiet von der Metropolregion profitiere. „Die Stärke der Metropolregion strahlt in unsere Region.“ Vom Ausbau der B 404 zur A 21 „verspreche ich mir eine ganze Menge“. Themen wie Fachkräftemangel oder auch Modelle, um Beruf und Familie vereinbaren zu können, „müssen wir uns stärker widmen. Da können wir von Stormarn lernen“. Gemeinsame Gewerbegebiete wie Stormarn sie mit Hamburg entwickeln kann, seien in seinem Kreis nicht umzusetzen. „Das ist schwierig, unsere gemeinsame Grenze ist kleiner, zudem ist eine Entwicklung von Gewerbegebieten nur entlang der Landesentwicklungsachse möglich“, so Mager.

Norbert Leinius, der noch bis Ende April Geschäftsführer der WAS ist, freut sich, dass neben der engeren Kooperation der Kreis Stormarn auch noch in einem anderen Punkt weiter gekommen ist: „Wir bekommen einen neuen Autohof.“ Ende 2017, so Leinius, könnte mit dem Bau am Autobahnkreuz Bargteheide begonnen werden. „Wir benötigen dafür keine Zielsetzungsplanung, deswegen kann die Planung schnell vorangehen.“ Die Investoren stünden Schlange. Leinius unterstreicht, dass der Autohof eine Touristeninformation und ein Restaurant bekommen soll.

Von K. Kuhlmann-Schultz

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