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Stormarn Stormarn verdient drei Millionen an Rasern
Lokales Stormarn Stormarn verdient drei Millionen an Rasern
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11:36 26.10.2012
Stormarn

Spätestens am 31. Dezember könnte der Kreis Stormarn drei Millionen Euro Bußgeld eingenommen haben. Mit dieser Botschaft ging Anja Kühl, die Leiterin des Fachbereichs Ordnung des Kreises, in den Verkehrsausschuss. Am 24. Oktober waren etwa 2, 2 Millionen Euro beim Kreis eingegangen. Bis zum Jahresende, so Kühl, könnten es noch einmal „900 000 Euro mehr werden“.

Bußgeld, das zum einen aus der normalen Verkehrsüberwachung stammt, zu einem beachtlichen Teil aber auch aus den Radarkontrollen auf der A 1. Die Baustellen auf dieser Autobahn sorgen bei den Autofahrern seit Jahren für Ärger: Zum einen entstehen immer wieder Staus, zum anderen werden ebenso häufig Geschwindigkeitskontrollen vom Verkehrsüberwachungsdienst Neumünster vorgenommen, in die so mancher Autofahrer rauscht.

Wer bezahlen muss, zahlt in die Kreiskasse. Davon profitiert Stormarn schon seit mehreren Jahren. Im Jahr 2010 wurden mehr als 2, 2 Millionen Euro eingenommen – gerechnet wurde mit 1,2 Millionen Euro. 2011 waren es 2,7 Millionen Euro, gerechnet hat der Kreis mit 1,5 Millionen.

Der Kreis wehrt sich allerdings gegen Vorwürfe, Abzocke zu betreiben. „Ich würde mich freuen, wenn es keine Baustellen gibt“, so Landrat Klaus Plöger. Um süffisant hinterherzuschicken: Aber „es trifft sich, dass es den Kreis Stormarn trifft.“ Sigrid Kuhlwein (SPD), die Vorsitzende des Verkehrsausschusses, sieht es ganz nüchtern: „Diejenigen, die zu schnell fahren, haben selber Schuld und müssen zahlen.“

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