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Stormarn Stormarner Senioren entlarven Trickbetrüger
Lokales Stormarn Stormarner Senioren entlarven Trickbetrüger
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20:14 30.09.2016

Auf gutgläubige Senioren haben es in den vergangenen Tagen mehrfach Betrüger im Kreis Stormarn abgesehen – Erfolg hatten sie allerdings nicht.

Seit Anfang der Woche sind der Kriminalpolizei im Kreis Stormarn vier Fälle bekannt geworden, bei denen versucht wurde, älteren Menschen auf unterschiedlichste Weise Schaden zuzufügen.

So kam es nach Angaben der Polizei bereits am Montag, 26. September, zu zwei Anrufen in Bargteheide. In einem Fall wollte der Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgab, von einer 82 Jahre alten Frau Kontodaten erfragen. Die Dame wurde jedoch misstrauisch und beendete das Gespräch, ohne die Daten herauszugeben.

Im zweiten Fall fragte ein angeblicher Polizeibeamter einen 77 Jahre alten Mann über Bargeldbeträge im Haus aus. Aufgrund kritischer Gegenfragen seitens des 77-jährigen legte der Anrufer jedoch auf.

Vorgestern, am Donnerstag, versuchte eine Frau mittels sogenannten Enkeltricks, Bargeld von einem 75-jährigen Mann aus Bad Oldesloe zu ergaunern. Der Senior reagierte vorbildlich und ging zum Schein auf den Anruf ein, verständigte jedoch umgehend die Polizei. Zu einer Übergabe des Geldes kam es nicht.

Ebenfalls am Donnerstag, gegen 9.45 Uhr, erhielt ein 90 Jahre alter Mann aus der Bismarckallee in Ahrensburg Besuch von angeblichen Kriminalbeamten, die unter anderem nach Bargeldbeträgen im Haus fragten. Auch hier hatten die Betrüger kein Glück. Zu diesem Fall sucht die Kriminalpolizei Ahrensburg nun Zeugen. Hinweise nimmt sie unter der Telefonnummer 04102/8090 entgegen. Laut Beschreibung ist einer der angeblichen männlichen Polizeibeamten auffallend groß und dunkelhaarig, der andere klein und mollig mit türkischen Aussehen.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, persönliche Daten am Telefon preiszugeben – und erklärt, sie würde niemals persönlich nach Bankdaten oder Bargeldbeträgen im Haus nachfragen. Betroffene sollten sich immer den Dienstausweis zeigen lassen und im Zweifel die Polizei über die Nummer 110 anrufen und sich den Einsatz bestätigen lassen.

LN

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