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Stormarner machen Rast auf Kangaroo Island

Sydney Stormarner machen Rast auf Kangaroo Island

Die Leichsenrings berichten von ihren Erlebnissen auf dem fünften Kontinent.

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Die Remarkable Rocks: Direkt an der Meeresküste aufgetürmt verbreiten sie schnell den Eindruck, als ob sie gleich hinunterrollen würden.

Sydney. Mehr als die Hälfte der Insel ist mit ursprünglichem Buschland bewachsen, deshalb auch die Zusatzbezeichnung als Eines der hervorragendsten, naturbelassenen Reiseziele der Welt. Sofern eine Hügelkuppe einmal einen kleinen Aus- und Überblick zulässt, trifft das Auge in der Tat nur auf ein grünes, undurchdringliches Busch- und Baumkronendach.

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Die Leichsenrings berichten von ihren Erlebnissen auf dem fünften Kontinent.

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Die wenigen, winzigen Inselorte gehen darin völlig unter. Die Perle der Naturattraktionen ist der Flinders Chase National Park, der mit 75000 Quadratkilometer Fläche die gesamte Westküste bedeckt. Knapp 20 Kilometer können wir in ihn hineinfahren zu den hauptsächlichen Anziehungspunkten, den Remarkable Rocks. Direkt an der Meeresküste aufgetürmt verbreiten sie schnell den Eindruck, als ob sie gleich hinunterrollen würden.

Die Südwestspitze der Insel wird überwölbt vom gigantischen Admirals Arch. Unter diese bombastische Felsbrücke führt ein gut ausgebauter Boardwalk. Der malerische Fensterblick hinaus auf den tosenden Ozean, wie aus einer Höhle, lässt Worte eigentlich verstummen. Umso lauter ertönen dafür die Grunzlaute der auf den Felsen darunter beheimateten Seelöwenkolonie. Mehrere hundert Exemplare sonnen sich, nehmen ein Bad im Rockpool oder fangen Streit untereinander an.

Kängurus gibt es zuhauf, frei herum hüpfend und sehr scheu. Andere Wildtiere können auf der gesamten Insel ebenfalls gut beobachtet werden, Ibisse und Pelikane im Ort American River, Seelöwen und Pelzrobben, wie erwähnt, am besten beim Admirals Arch. In der Hauptstadt Kingscote wohnt eine Kolonie der Blue Penguins. Der Name sagt es bereits: Ein Koala-Walk lässt wieder sämtliche Blicke gen Baumkronen wandern. Im Hanson Bay Wildlife Sanctuary, eine der drei Wildtierschutzstationen auf der Insel, entdecken wir sogar Mutter mit Jungtier, beide friedlich schlafend in zwei dicht beieinander gewachsenen Astgabeln. Hin und wieder gibt sich ein Echidna (Ameisenigel) die Ehre. Am liebsten tummelt er sich im lichten Wald in der Nähe von Reisighaufen. Beim Straßenüberqueren schwebt er wegen seiner immensen Fortbewegungsgeschwindigkeit in äußerster Lebensgefahr. Mit viel Glück entdecken wir am Straßenrand einen Goanna (Waran) der in der Sonne döst. Blitzartig schlängelt er sich ins hohe Gras, fast schneller als die Kamera klicken kann. Wer hat sie gezählt, die vielen Kakadus und Papageien, die die Insel bevölkern? Nicht Einzeltiere treffen wir häufig an, sondern eher ganze Schwärme.

Wer allerdings glaubt, im nordöstlichen Dorf Emu Bay trifft er die stolzen Laufvögel an, sollte sich den Abstecher sparen. Sie bewegen sich überwiegend am geschützten Buschwaldrand.  Wolf Leichsenring

Australischer Freiluftzoo: Kangaroo Islands

Autofähre ab Cape Jervis, ca. 45 Autominuten südlich von Adelaine; bei Kfz-Mitnahme unbedingt online reservieren und buchen; für Fahrzeuge über vier Meter Länge Buchung nur über hotline (131301) möglich; Fährfahrtdauer ca. 45 Minuten;

Ost-West-Ausdehnung rund 155 Kilometer; außer den zwei Hauptstraßen sind fast alle Nebenstraßen Schotterwege, also Allradantrieb empfohlen; so gut wie kein öffentlicher Busverkehr;

dafür teure Touranbieter (auch ab Adelaine) für ein- oder mehrtätige Exkursionen. Bezinpreise um rund 25 Prozent teurer als auf dem Festland; Öfnungszeiten de Tankstellen sehr begrenzt (meist nur 8.30 bis 14 Uhr)

Genügend Hotels, B&B-Unterkünfte oder Camping-Plätze vorhanden. Für einen ausgedehnten Inselbesuch sollten drei bis vier Tage eingeplant werden.

LN

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