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Stormarn Stormarns Konjunktur wächst weiter
Lokales Stormarn Stormarns Konjunktur wächst weiter
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20:21 21.06.2013

Mit Stormarns Konjunktur geht es entgegen der Voraussagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiterhin bergauf. Der hatte Anfang Juni seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland für 2013 von 0,6 Prozent auf 0,3 Prozent korrigiert.

„Gerade vor diesem Hintergrund ist es erfreulich, dass die Mitgliedsunternehmen des Verbands der Südholsteinischen Wirtschaft (VSW) aus Südholstein und der Metropolregion Hamburg weiterhin von einer positiven Auftragslage berichten“, heißt es als Fazit beim VSW.

Der befragt seine 330 Mitgliedsfirmen alle halbe Jahr. Themen waren Auftragslage, Investitionen, Personalentwicklung und die Einschätzung zur Breitbandversorgung. Der VSW-Vorsitzende Michael Voigt und Geschäftsführerin Nicole Marquardsen stellten die aktuellen Ergebnisse in Reinbek vor.

80 Prozent der Unternehmer bewerteten ihre Auftragslage demnach als besser oder gleich bleibend gegenüber dem Vorjahr und bestätigen damit ihre Aussage vom Winter des Vorjahres. „Auch für die Zukunft geht eine vergleichbare Anzahl der Unternehmen noch von einer Verbesserung beziehungsweise gleich bleibenden Auftragseingängen aus“, erklärte Michael Voigt. Hier gebe es gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung der Erwartungshaltung um fünf Prozent. „Knapp 60 Prozent der Unternehmen erklärten, dass sie ihr Investitionsvolumen auch in den nächsten sechs Monaten gleich halten werden“, ergänzte Nicole Marquardsen. „30 Prozent werden ihre Investitionen sogar erhöhen. Nur weniger als 15 Prozent der Betriebe wollen die Investitionen verringern.“ Gegenüber der Winterumfrage sei auch hier eine Verbesserung um fünf Prozent festzustellen. Boomen würden vor allen Dingen die IT-Branche und die Elektrotechnik, aber auch Immobilienhandel, Gesundheitswesen, Energiebereich und Eventlogistik stünden gut da. „Der VSW vertritt einen starken Branchenmix.“

Die Konjunktur, so Marquardsen und Voigt, wirke sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt aus. „27,5 Prozent der Unternehmen haben in den vergangenen sechs Monaten die Mitarbeiterzahl erhöht. 46 Prozent haben sie gleichgehalten.“ Zwar bleibe die Zahl etwas hinter dem Ergebnis der letzten Umfrage, sei angesichts der künftigen Entwicklung aber weiterhin erfreulich. Denn 63 Prozent der Betriebe beabsichtigten, die Mitarbeiterzahl auch in den nächsten sechs Monaten gleich zu halten, 24 Prozent wollten die Mitarbeiterzahl noch erhöhen. Schwierig wird die Frage, wie sie das schaffen wollen, denn der Fachkräftemangel ist mittlerweile gravierend. „30 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie freie Stellen und Ausbildungsplätze nicht besetzen konnten.“

Schließlich macht die Umfrage des VSW auch deutlich, dass die Entwicklung der Breitbandversorgung hinterher hinkt. „45 Prozent der befragten Unternehmen hält die Internet-Datenübertragungsgeschwindigkeit nicht für hinreichend schnell, da immer noch mehr als die Hälfte von ihnen nicht an das Glasfasernetz angebunden ist“, so die Auswertung der Umfrage. Das liege oft an den Kommunen, die nur die vorgeschriebene Verlegung von Kupferkabeln gewährleiste. Hier seien private Anbieter zur Erreichung einer Breitbandversorgung gefragt. „Ich werde in jedem Fall weitere Projekte und Initiativen mit dem Ziel planen, die Breitbandversorgung in den einzelnen Industriegebieten zu erreichen“, erklärte Nicole Marquardsen.

LN

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