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Stormarn Stormarns erste Auskunftsstelle ist bei Touristen sehr gefragt
Lokales Stormarn Stormarns erste Auskunftsstelle ist bei Touristen sehr gefragt
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18:18 08.10.2016

„Wir wollten einfach mal ein paar Tage von zu Hause weg, etwas anderes sehen“, erzählt Anke Krischer. Sie ist mit Ehemann Horst aus Bremervörde auf Kurzurlaub in Bad Oldesloe. Da kommt es den beiden gerade recht, rasch Informationen über den Urlaubsort und die nähere Umgebung einholen zu können. Mit einem Stadtplan, Tipps für den gemütlichen Cafébesuch oder den entspannten Radausflug ins Grüne ausgerüstet, verlassen die beiden sichtlich zufrieden die Stadtinformation im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KuB).

Schon vom ersten Tag an hat sich die neue Anlaufstelle für Besucher der Kreisstadt, aber auch Einheimische als der Renner erwiesen. Denn es ist die erste touristische Auskunftsstelle im gesamten Kreis Stormarn. „Die nächsten Infozentren befinden sich erst wieder in Mölln oder Bad Segeberg“, sagt Agnes Heesch, bei der Oldesloer Stadtverwaltung verantwortlich für Veranstaltungsmanagement. Und so haben Anja Lübben und Manja Eggers, die das Büro am Beer-Yaacov-Weg in Teilzeit betreuen, gut zu tun. Sie empfehlen Gästen nicht nur Quartiere – vom Hotel über Pensionen bis hin zur Jugendherberge – sondern unterbreiten auch Vorschläge zur Freizeitgestaltung. „Wir stellen auf Wunsch Kontakte zu Kanustationen, Radvermietungen oder Stadtführern her, verweisen auf die Pilgerwege oder Nebenstrecken, auf denen es sich schön durch die Natur radeln lässt“, erzählt die ausgebildete Reisebürofachkraft Anja Lübben. „Dabei schauen wir schon über den Tellerrand hinaus und informieren auch über Angebote im ganzen Kreis.“ Obendrein kommen reichlich telefonische Anfragen von Busunternehmen und Einzelreisenden, die um Prospekte und anderes Anschauungsmaterial bitten.

Doch das ist nur die halbe Miete. Denn vom neuen Service-Center im KuB sollen auch die Oldesloer selbst profitieren. Abgesehen davon, dass die Stadtinformation den Vorverkauf für Veranstaltungen im eigenen Hause abwickelt, können sich genauso Einheimische mit Fragen an die Oldesloe-Spezialistinnen wenden. „Manch einer bekommt vielleicht Besuch und braucht Anregungen für gemeinsame Unternehmungen oder neue Ausflugsziele“, sagt Agnes Heesch. Ihr liegt auch am Herzen, die so genannte Neubürgermappe wieder ins Leben zu rufen. Frisch Zugezogene finden darin die wichtigsten Hinweise, um sich in der noch fremden Umgebung besser zurecht zu finden – angefangen von Adressen für die Wohnungssuche über eine Liste mit den in Bad Oldesloe ansässigen Vereinen bis hin zu den Kultur- und Bildungsangeboten.

Mit diesem Service soll zugleich das Bürgerbüro im Foyer des Stadthauses entlastet werden. Bislang mussten selbst Besucher für kurze Auskünfte eine Nummer ziehen und sich in die Schlange derer einreihen, die fürs Einwohnermeldeamt anstehen oder einen Antrag beim Sozialamt einreichen wollen. Das verlängerte die Wartezeit für beide Interessengruppen unnötig.

„Unsere Türen stehen für jeden offen“, sagt Agnes Heesch und verweist auf eine schon bestehende Kooperation mit den Fotofrauen, die ihre Postkarten und einen Fotokalender über die Stadtinformation anbieten wollen. Auch andere Vereine könnten so etwas nutzen.

Dorothea von Dahlen

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