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Stormarn Stormarns modernste Rettungswache
Lokales Stormarn Stormarns modernste Rettungswache
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20:57 15.04.2016
Von außen: Die neue Rettungswache des Rettungsdienstverbundes Stormarn liegt mit der Fahrzeughalle zur Straße Am Rögen. Auch vom neuen Standort aus soll die Hilfsfrist von zwölf Minuten eingehalten werden. Die Zahl der Einsätze nimmt weiter zu. Waren es 2005 noch 5783 Alarmierungen, so stieg die Zahl im Jahr 2015 auf 7547 – mit weiter steigender Tendenz. Quelle: kks

Die Mitarbeiter der neuen Rettungswache des Rettungsdienstverbundes Stormarn sind sich einig: Der Bezug des Neubaus „ist ein echter Quantensprung“, erklären sie unisono. Und freuen sich, von diesem modernen Standort Am Rögen aus ihren Dienst versehen zu können.

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Landrat Klaus Plöger übergibt heute den neuen Standort in Bad Oldesloe. Der Bau hat 1,7 Millionen Euro gekostet.

Offiziell übergeben wird das Gebäude heute vom scheidenden Landrat Klaus Plöger. Anfang April erfolgte bereits der Umzug vom alten Standort an der Schützenstraße hinaus ins Industriegebiet. In dem 1,7 Millionen Euro teuren Gebäude, das der Kreis gebaut und der Rettungsdienstverbund Stormarn (RVS) angemietet hat, ist technisch alles auf dem neuesten Stand. In der großen Halle ist Platz für fünf Fahrzeuge, sogar eine Waschhalle wurde integriert. „Das war dringend notwendig“, erklärt die Geschäftsführerin des RVS, Annett Zander. Denn Ende der 1970er Jahre, als am alten Standort in der Schützenstraße gebaut wurde, da „waren die Fahrzeuge gerade einmal etwa 5,50 Meter lang und bis zu zwei Meter breit. Heute ist das anders. Heute sind die Fahrzeuge 6,65 Meter lang und 2,21 breit und statt zwei Meter sind sie heute 2,85 hoch“. In der Schützenstraße war es also viel zu eng. Und zwar nicht nur für die Fahrzeuge.

Am Rögen stehen jetzt sechs Ruheräume zur Verfügung, ein großer Aufenthaltsraum mit Küche, große Duschräume, begehbar auch von der Waschhalle aus. Es gibt Umkleiden, in denen jetzt Spinde stehen, die sowohl für die Alltagskleidung als auch für Einsatzkleidung Platz vorhalten. Wachleiter Lutz Krüger hat endlich ein eigenes Büro. „Der Vorteil hier ist auch, alles ist ebenerdig“, so Annett Zander.

Insgesamt sind 33 Kollegen und Kolleginnen am neuen Standort tätig. Sie bewältigen im Schichtdienst die Einsätze auch vom Randbereich Oldesloes aus in der vorgeschriebenen Hilfsfrist von zwölf Minuten, erklärt die Geschäftsführerin des RVS. Sie ist dankbar, dass die neue Wache gebaut wurde. „Die Mitarbeiter haben es sich verdient.“

Von K. Kuhlmann-Schultz

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