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Stormarn Streetsurfen im Foyer der Stadtschule
Lokales Stormarn Streetsurfen im Foyer der Stadtschule
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18:10 20.12.2017
Bad Oldesloe

Schüler und Elternbeirat der Stadtschule statteten Bürgermeister Jörg Lembke diese Woche einen Besuch ab. „Wir haben mit dem Schulverein gesprochen, der würde die Kosten für Schutzmaßnahmen tragen – 1500 Euro. Wir haben auch Unterschriften gesammelt, um zu zeigen, wie wichtig uns das Thema Waveboardfahren ist“, sagte Schulelternbeiratsvorsitzende Marion Cornehl.

Der Bürgermeister zeigte sich überrascht von der Aktion. Die Absprache mit Schulleiterin Sabine Prinz sei, dass das Streetsurfen im Foyer mit Zeugnisvergabe Ende Januar ende. Draußen auf dem Schulhof könnten die Kinder ja weiter waveboardfahren, meinte Lembke, um sich dann an die Schüler zu richten: „Mal ganz ehrlich, wer von euch darf zu Hause im Wohnzimmer waveboarden?“ In der Regel fahre man nicht zu Hause mit dem Board herum, so der Verwaltungschef. Das habe seinen Grund, da ein Gebäude empfindlicher sei, als wenn man auf dem Schulhof fahre. Deswegen gehöre ein Waveboard nach draußen und nicht nach drinnen. „Wir haben ja auch zwei Hallen in Oldesloe, in denen man so ziemlich alles fahren kann, was Rollen drunter hat. Die Klaus-Groth-Halle und die Halle der Grundschule West. „Wenn ihr unbedingt drinnen fahren wollt, dann muss man gucken, dass ihr die Möglichkeit bekommt, dort Kurse zu machen.“ Während der Schulzeit müsse man für Schlechtwettertage eine Spiele-Lösung finden, die für drinnen geeignet sei.

Doch damit wollte sich Marion Cornehl nicht zufrieden geben. „Acht Jahre lang ist es so gelaufen, noch nie war es ein Problem. Wenn wir nun in Eigenleistung Schutzmaßnahmen ergreifen, spricht doch nichts dagegen, dass man das Boarden bei Schlechtwetterphasen drinnen im Foyer praktizieren darf.“

Er könne und wolle jetzt keine Aussage treffen, so Lembke. Aber zumindest eines konnte er zusagen: „Wir werden das intern aber noch mal diskutieren. Und sie kriegen natürlich eine Rückmeldung.“

bma

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