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Stormarn Streit endet blutig: Mann stirbt nach Messerattacke in Barsbüttel
Lokales Stormarn Streit endet blutig: Mann stirbt nach Messerattacke in Barsbüttel
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16:53 05.11.2013
Der Tatort in Barsbüttel. Quelle: Leimig
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Lübeck/Barsbüttel

Bei einer blutigen Auseinandersetzung ist ein Mann im Solkowskyweg in Barsbüttel in der Nacht zum Dienstag durch Messerstiche tödlich verletzt worden. Das Opfer sei um 0.30 Uhr niedergestochen worden, habe stark blutend zwar noch flüchten können, sei aber nach etwa 300 Metern zusammengebrochen, teilte die Lübecker Polizeidirektion mit.

Der Mann konnte zwar noch bei einem Wohnhaus auf sich aufmerksam machen, so dass die Eigentümer ihn fanden. Er starb allerdings noch an der Stelle, an der er gefunden wurde. Bei dem Mann handelte es sich um einen 38-jährigen gebürtigen Russen, welcher seinen Wohnsitz in Geesthacht hatte.

Noch in der Nacht nahm die Polizei vier Männer vorläufig fest. „Gegen einen von ihnen - einen 33-Jährigen aus Barsbüttel - hat sich der Tatverdacht inzwischen erhärtet“, sagt ein Polizeisprecher. Zwei Personen griff die Polizei in der Nähe des Tatorts auf, zwei weitere Personen, darunter der mutmaßliche Tatverdächtige, stellten sich bei der Polizei in Barsbüttel.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand traf sich das spätere Opfer mit einigen Bekannten. Dabei soll es zu Streitigkeiten zunächst mit allen vier Männern, anschließend mit dem Täter allein gekommen sein. Der Tatverdächtige, ein 33-jähriger Mann aus Russland mit Wohnsitz in Barsbüttel, habe dabei offenbar mehrfach auf das Opfer eingestochen. „Wir haben alle vier Männern verhört, um Erkenntnisse über das Verbrechen zu bekommen“, sagte der Polizeisprecher.

Staatsanwaltschaft und Mordkommission haben die Ermittlungen übernommen. Der Tatverdächtige soll am morgigen Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck dem Haftrichter in Lübeck vorgeführt werden. Die Ermittlungen der Mordkommission Lübeck dauern an. Eine Obduktion wird heute durchgeführt.

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