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Stormarn Streit um Thor-Steinar-Laden in Glinde - Vermieter spricht von Täuschung
Lokales Stormarn Streit um Thor-Steinar-Laden in Glinde - Vermieter spricht von Täuschung
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09:07 08.01.2013
Der Laden verkauft ausschließlich Mode der vor allem bei Rechtsextremisten beliebten Marke Thor Steinar. Quelle: dpa

Im Streit um die Räumungsklage gegen den Thor-Steinar-Laden in Glinde im Kreis Stormarn treffen sich Vermieter und Mieter heute (Donnerstag) erneut in Lübeck vor Gericht. Nachdem ein erster Gütetermin im März gescheitert war, sollen jetzt vor der 17. Zivilkammer des Landgerichts Zeugen gehört werden, die bei den Vertragsverhandlungen dabei waren. Denn der Vermieter behauptet, arglistig getäuscht worden zu sein.

Seinem Mandanten sei ein Vertragsentwurf vorgelegt worden, in dem nur von „norwegischer Outdoor-Bekleidung“ die Rede gewesen sei, hatte der Anwalt des Vermieters, Christian Verstege, beim ersten Verhandlungstermin gesagt. Stattdessen verkauft der Laden ausschließlich Mode der vor allem bei Rechtsextremisten beliebten Marke Thor Steinar. Genervt von der Kundschaft und den Gegendemonstrationen erboster Bürger hatte der Vermieter dem Betreiber des Ladens, einer Textilhandelsfirma aus Mittenwalde in Brandenburg, gekündigt.

Doch die besteht auf dem bis 2015 abgeschlossenen Mietvertrag. Der Vermieter sei in einer Anlage zum Vertrag ausdrücklich auf das geplante Sortiment und auf die Möglichkeit von Protesten vor dem Geschäft hingewiesen worden, hatte der Geschäftsführer der Firma vor Gericht gesagt. Nach Angaben Versteges soll dieser Passus aber erst nachträglich in den Vertrag eingefügt worden sein. Der Entwurf, der seinem Mandanten vorgelegen habe, sei verschwunden. Jetzt sollen Zeugen der Vertragsverhandlungen Licht um das Dunkel bringen.

LN

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