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Stormarn Tafeln danken den LN-Lesern
Lokales Stormarn Tafeln danken den LN-Lesern
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18:26 14.01.2017
Runde Summe: Oliver Ruddigkeit (Sparkasse), Olaf Bartsch (LN), Claudia Franke, Walter Herbers (Oldesloer Tafel) sowie Gerald Witzmann (Reinfeld). Quelle: Foto: Dvd

Ein dickes Lob für die LN-Leser gibt es von den Stormarner Tafeln nach Abschluss der Spendeaktion „Hilfe im Advent“. 6250 Euro sind zusammengekommen und damit nochmal 510 Euro mehr als bei der Aktion vor drei Jahren ebenfalls für die Tafeln. Ausgerechnet hat das ganz genau Walter Herbers, Schatzmeister der Oldesloer Tafel, der das von der Sparkasse Holstein eingerichtete Konto führte – und jeden Tag den aktuellen Spendenstand lieferte. Überhaupt war es ein Rekordjahr: Im gesamten LN-Land kamen mehr als 130000 Euro zusammen – so viel wie noch nie zuvor.

Und Herbers hatte bei einem Abschlussgespräch in der Stormarner LN-Redaktion in Bad Oldesloe noch mehr Zahlen parat: 94 Spender gab es, die größte Einzelspende kam mit 1200 Euro von der Sparkasse selbst, die die Aktion auch immer mit Know-how und Organisatorischem unterstützt. „Die 6200 Euro bedeuten genau 1550 Euro für die vier Tafeln in Bad Oldesloe, Reinfeld, Ahrensburg und Trittau“, berichtete der Finanzexperte – um am nächsten Tag noch eine Spende in Höhe von 50 Euro von Torsten Koltrowitz zu quittieren.

„Das war ja ein regelrechtes Dauerfeuer – im positiven Sinne“, sagte Gerald Witzmann, Chef der Reinfelder Tafel, zur LN-Berichterstattung. Dadurch habe es auch noch weitere direkte Spenden vor Ort gegeben. „Die Geschichten waren wirklich sehr vielseitig“, sagte auch Claudia Franke, Chefin der Tafel in Bad Oldesloe.

Da in Reinfeld ein Kühlschrank ausgefallen ist, benötigen die Helfer dringend Ersatz. „Da können wir das Geld aus der LN-Aktion wirklich gut gebrauchen“, erklärt Witzmann. Ähnlich geht es den Kollegen in Bad Oldesloe. „Auch wir müssen unsere Ausstattung modernisieren, benötigen zum Beispiel neue Regale und auch einen neuen Kühlschrank“, erklärt Claudia Franke. Diese speziellen Industriegeräte müssten breiter und größer sein, „damit die Lebensmittel inklusive der Kisten dort hineinpassen“.

Die Trittauer Tafel spart unterdessen schon länger für ein neues Auto. Da kommen die LN-Leser-Spenden gerade recht. „Wir haben gute Erfahrungen mit unserem Ford Transit gemacht. „So ein Modell hätten wir wieder gerne“, sagt Tafel-Chef Jürgen Heuseler. Am alten Fahrzeug – es ist rund 100000 Kilometer gefahren – hat bereits die Tafel in Barsbüttel Interesse angemeldet. „Wir arbeiten sehr gut mit den umliegenden Tafeln zusammen“, erklärt Heuseler, der ausdrücklich auch nochmal „Danke“an die Leser sagt.

„Das ist einfach toll“, entfährt es auch Johannes Kelp, Chef der Ahrensburger Tafel, als er von der Spendensumme hört. Kelp und Kollegen benötigen auch eine neue Tiefkühltruhe. „Die muss etwas größer sein, weil auch unsere Kisten dort hineinpassen sollen.“ mc

LN

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