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Stormarn Test für digitale Sirenen
Lokales Stormarn Test für digitale Sirenen
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20:19 28.12.2015

Das neue Jahr bringt eine neue Alarmierung im Brand- und Katastrophenfall mit sich. Ab 2016 wird das System weitgehend auf digitale Technik umgestellt.

Hilfsorganisationen wie Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiten dann bis auf einige Ausnahmen mit neuen digitalen Empfangsgeräten.

Wie Rolf Sauerwald, Systemadministrator beim Kreis Stormarn, erklärt, ist dies jedoch nicht mit der landesweiten Umstellung auf Digitalfunk zu verwechseln. Letztere werde erst 2017 eingeführt und sei als abhörsicheres System auf die Bedürfnisse der Polizei zugeschnitten. Deshalb fehle die Möglichkeit, damit einen Alarm auszulösen. Die Stormarner Verwaltung habe aber schon 2001 ein digitales Netz für die Alarmierung aufgebaut, dem sich inzwischen zwei weitere Kreise angeschlossen hätten. Während die anderen ihre analogen Netze schon abgeschaltet hätten, wolle Stormarn nun peu à peu nachziehen. „Die Feuerwehren müssen sich langsam Gedanken machen, ihre analogen Empfangsgeräte und Sirenen auszutauschen“, sagt Sauerwald. Nach wie vor bekämen sie zwar analog ein akustisches Signal auf den Beeper. Bei digitalen Geräten werde aber der Anlass des Alarms mitgeteilt. Von der Einsatzzentrale geprüft würden ab 2016 auch nur noch digitale Sirenen jeden zweiten Sonnabend im Monat um 12 Uhr, sowie digitale Empfänger jeden zweiten Mittwoch im Monat um 19 Uhr.

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