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Stormarn Kirche wird abgerissen
Lokales Stormarn Kirche wird abgerissen
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12:50 30.11.2018
Die Kirche in Todendorf wird abgerissen. Quelle: Bettina Albrod
Todendorf

Die Kirche in Todendorf wird abgerissen: Der Kirchengemeinderat hatte Ende 2016 den Abriss beantragt, der dann vom Kirchenkreisrat Hamburg-Ost und dem Landeskirchenamt genehmigt wurde. Grund waren kostenaufwändige Sanierungsarbeiten, die nötig gewesen wären, um das Gebäude zu erhalten. Da das Gotteshaus vom Kirchenkreis-Ost als „nicht unterstützungsfähig“ eingestuft worden war, waren die Kosten für die Kirchengemeinde alleine zu hoch. Der Versuch der Kommune und der Kirchengemeinde Eichede, den Erhalt der Kapelle durch eine alternative Nutzung zu sichern, war zuvor gescheitert.

Gemeinde baut neue Feuerwache

Zu Silvester 2016 fand der letzte Gottesdienst in der Kirche in Todendorf statt. Nach der Entwidmung der Kirche hat die Gemeinde Todendorf das Grundstück gekauft. Sie möchte hier eine neue Feuerwache bauen. Jetzt rollte der Bagger an, ein Großteil des Baus wurde bereits abgerissen. „Der Turm steht noch“, erklärt Todendorfs Bürgermeister Philipp Lemke, „aber auch der soll fallen. Vom Kirchengebäude wird dann nichts mehr übrig sein.“ Allerdings wird ein bisschen Kirche am alten Standort bleiben. „Eine Glocke aus dem Kirchturm wird einen neuen Platz am Gerätehaus finden“, so Lemke, „auch der Wetterhahn soll erhalten bleiben und kommt aufs Dach der neuen Feuerwache.“

Die Kapelle in Todendorf Quelle: ST

Die wird zwischen 1,75 und 1,9 Millionen Euro kosten. Geplanter Baubeginn ist laut Lemke im Frühjahr, wenn alle Genehmigungen dafür vorliegen. „Wir haben für den Bau Fördermittel beim Land beantragt“, sagt Lemke, „das haben wir schon relativ früh gemacht und hoffen nun auf möglichst hohe Fördermittel.“ Die Kapelle war von Architekt Hanns Hoffmann 1967 ursprünglich als Autobahnkapelle gebaut worden, allerdings wurde das geplante Autobahnkreuz dann nicht gebaut. Wegen des feuchten Untergrunds steht sie auf 17 Pfeilern, die acht Meter tief in die Erde reichen. Schon kurz nach der Fertigstellung musste die Kirche in den 80er-Jahren aufwändig saniert werden. Sie gehörte zur Kirchengemeinde Eichede.

Bettina Albrod

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