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Stormarn Tourismus soll neue Impulse bekommen
Lokales Stormarn Tourismus soll neue Impulse bekommen
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18:16 08.04.2016
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Bad Oldesloe

„Der Kreis ist derzeit noch weitgehend unentdeckt“, sagt Rabea Stahl vom Tourismusmanagement Stormarn. Das allerdings soll sich dank weiterer Werbeaktivitäten ändern: „Wir können natürlich nicht mit den Urlaubszentren an Nord- und Ostsee in Schleswig-Holstein konkurrieren. Doch es lebt sich auch ganz gut in der zweiten Reihe.“

„Der Kreis Stormarn besitzt durchaus Potenzial für mehr.“Rabea Stahl, Tourismusmanagement

Erst seit rund fünf Jahren existiert das bei der Kreisverwaltung in Bad Oldesloe angesiedelte Tourismusmanagement. Es wird im Auftrag des Kreises Stormarn von der Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH (HLMS) betrieben und soll vorrangig die unterschiedlichen touristischen Aktivitäten und Akteure vernetzen sowie den Kreis auf Publikums-und Fachmessen präsentieren.

„Und da gibt es bereits erste positive Erfahrungen“, hat Rabea Stahl festgestellt, die vor wenigen Wochen an einem Stand auf der Reise-Messe in Hamburg aktiv war. Zahlreiche Prospekte sowie weiteres Informationsmaterial seien verteilt worden: „Denn wir suchen in erster Linie den Tagestouristen, der vielleicht auch schon mal für zwei oder drei Tage zu uns kommt. Und da rücken naturgemäß die Menschen in der Metropolregion Hamburg in den Fokus.“

Die bereits vorhandene Infrastruktur passe zu den Interessen von Kurzurlaubern — mit einer intakten Natur, einem abwechslungsreichen kulturellen Angebot oder den zahlreichen ansprechenden Hofläden und Hofcafés, ist die Tourismusmanagerin überzeugt. Um dieses Gästeklientel noch besser anzusprechen, wurden auch Werbeaktionen auf der Reise-Messe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs gestartet.

„Stormarn besitzt allerdings durchaus Potenzial für mehr“, erläutert Rabea Stahl. Sie weist dabei auf den anhaltenden Trend hin, dass ein Deutschland-Urlaub immer beliebter werde — davon könne auch Schleswig-Holstein profitieren. „Wenn dann die erste Reihe an der Ostseeküste ausgebucht ist, sollten wir auf unsere gute Lage hinweisen — nämlich zwischen Ostsee und Hamburg“, formuliert sie die Vorstellung für die Zukunft.

Die Zahl der Hotelbetten sei in Stormarn durchaus ausreichend, aber an anderer Stelle müsse die Infrastruktur weiter verbessert werden. „Wir brauchen noch weitere Ferienwohnungen, um Urlauber auch für einen längeren Zeitraum zu uns zu holen“, erklärt Stormarns Tourismusmanagerin.

Von Michael Thormählen

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