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Stormarn Trittau: Historie im Doppelpack
Lokales Stormarn Trittau: Historie im Doppelpack
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18:28 21.10.2017

Eine Urkunde, die auf das Jahr 1167 datiert ist, spricht erstmals von einem „aqua Trutauen“. Das war vor 850 Jahren. Auch wenn sich die Gelehrten über die Datierung streiten, nimmt die Gemeinde Trittau dies zum Anlass, im Jahr 2017 die Geschichte der Gemeinde mit unterschiedlichen Veranstaltungen in den Mittelpunkt zu stellen. „Trittau. Tradition verbindet.“ Unter diesem Titel werden jetzt noch zwei Vorträge zu historischen Themen in der Trittauer Wassermühle angeboten.

Theodor Steltzer wurde in Trittau geboren. Quelle: Fotos: Hfr

Für Donnerstag, 26. Oktober, hat die Otto-von-Bismarck-Stiftung in Kooperation mit der Gemeinde Trittau und der Trittauer Stiftung zur Förderung der Geschichtskultur Dr. Klaus Alberts aus Kiel eingeladen. Sein Vortrag behandelt das Leben und Wirken von Theodor Steltzer, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt.

Dr. Klaus Alberts ist Verfasser einer umfassenden Biografie zu Steltzer. Steltzer wurde in Trittau als Sohn eines Amtsgerichtsrates, der auch in Trittau tätig war, geboren. Er war junger Offizier im Ersten Weltkrieg, zwischen den Kriegen als Landrat im Kreis Rendsburg tätig und während des Zweiten Weltkrieges Offizier in Norwegen, wo er mit Vertretern des zivilen, militärischen und kirchlichen Widerstandes kooperierte. Er schloss sich dem Kreisauer Kreis an, der Widerstandsgruppe um Helmuth James Graf von Moltke, weswegen er 1945 zum Tode verurteilt wurde. Der Vollstreckung entging er nur knapp. Nach dem Krieg war er Mitbegründer der CDU und wurde 1946 von der britischen Militärregierung zum ersten Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins ernannt. Der Vortrag im Kulturzentrum Trittauer Wassermühle beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Am Montag, 6. November, geht es in der Wassermühle um das Thema „Heinrich der Löwe und Trittau oder vom Sinn und Unsinn einer 850-Jahr-Feier 2017“. Der bebilderte Vortrag von Professor Dr. Oliver Auge aus Kiel stellt die – wahrscheinlich gefälschte – Urkunde zu Trittau von 1167 in den Mittelpunkt der Untersuchung und geht der Frage nach, was Heinrich der Löwe mit Trittau zu tun hatte.

Beginn ist auch hier um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

ln

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