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Stormarn Trittau-Rundgang mit dem Minister
Lokales Stormarn Trittau-Rundgang mit dem Minister
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20:29 21.04.2017
Besuch bei „Ihre Galerie“ von Angelika Voss mit Trittaus SPD-Vorsitzendem Peter Lange, Reinhard Meyer und Tobias von Pein (v. l.). Quelle: Foto: M. Pantelmann
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Trittau

Überwiegend sind es die Hamburger Randgebiete, für die sich Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer zurzeit interessiert. Trittau habe für ihn schon immer eine Rolle gespielt, gerade wenn es um die Verkehrsinfrastruktur und die A 21 gehe. Nachdem er vor zwei Jahren Unternehmensbesuche, darunter bei Wilke Karosseriebau, gemacht hatte, wollte er sich nun ein Bild vom Einzelhandel machen.

In Trittau unterwegs war er mit dem Landtagsabgeordneten und wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD, Tobias von Pein. Begleitet wurden beide von dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Peter Lange.

„Fördermittel habe ich nicht mitgebracht. Mir geht es allgemein um die Frage, welche Erwartungen an die Politik gehen und wo etwas zu beeinflussen ist“, ließ der Wirtschaftsminister wissen. Der Rundgang führte durch die Poststraße, der „Hauptschlagader des Ortes“, wie von Pein bemerkte.

In der Druckerei und Verlagsgesellschaft Hahnheider Landbote zeigte er sich erfreut über eine 28400 starke Auflage, über die Inhaber Christian Ahlers berichtete. Im „Buchladen“ konnte die Sorge des Ministers, ob sich der Online-Handel negativ auswirke, widerlegt werden. Es käme neben dem persönlichen Kontakt immer noch auf die Beratung vor Ort an, erfuhr er. Im übrigen könne jede Bestellung, auch bei der Recherche von Antiquariat, besorgt werden.

Weiter ging es zu Angelika Voss, die mit ihrer Galerie seit 26 Jahren „immer noch Spaß hat“, betonte sie. „Es könnten aber mehr Geschäfte hinzukommen. Wir brauchen noch dringend Einzelhändler“, erklärte sie als Vorsitzende der Gewerbegemeinschaft Trittau (GGT). Dabei richtete sie an den Minister, dass bei einer Selbstständigkeit einerseits die Sechs-Tage-Woche abschrecke, aber auch die Banken es Kreditnehmern nicht leicht machten. Hier hakte Meyer ein, denn bisher habe er von den Banken gehört, wie gut alles laufe. „Ich werde nachfragen, warum das so sperrig ist“, versprach er.

Beeindruckt von der GGT lobte Meyer diese Gemeinschaft, die „Interessen bündelt“. Auch von der im Zweijahresrhythmus organisierten Trittauer Handwerks- und Gewerbeschau habe er nur Gutes gehört.

Peter Lange machte auf den Strukturwandel in Trittau mit dem Standortwechsel einiger Einzelhändler aufmerksam. Für seinen Wunsch nach einer Anschubfinanzierung zur Fortführung des Stadtmarketings machte ihm Meyer Hoffnung. Er wolle bei der Wirtschaftsförderung des Kreises nachfragen, sagte der Minister.

Abschließend besuchte er den Kfz-Meisterbetrieb Moers mit neuer und moderner Betriebshalle in der Carl-Zeiss-Straße. Das familiengeführte Unternehmen konnte in den vergangenen Jahren deutlich wachsen.

Margret Pantelmann

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