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Stormarn Rappen auf dem Stundenplan
Lokales Stormarn Rappen auf dem Stundenplan
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13:36 01.11.2018
Die Klasse 7 b am Trittauer Gymnasium schreibt ihren eigenen Rap. Quelle: Bettina Albrod
Trittau

„Wallah, wir sind richtig schnieke, und (hier Name einfügen) ist voll die Niete“ – Rapzeilen wie diese gehen den Siebtklässlern am Trittauer Gymnasium derzeit locker über die Lippen. Zum ersten Mal machen sie beim Musik-Literaturprojekt „Rap it out!“ mit, bei dem Wortwerkerin HannaH Rau von der Lübecker Wortwerft den Ton angibt. Unterstützt wird sie von den Musiklehrerinnen Carola Schleisiek und Kathrin Martin, die als Kulturvermittlerin zertifiziert ist. Das Projekt wird finanziert durch „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ des Ministeriums für Bildung des Landes Schleswig-Holstein sowie durch die Sparkassen-Stiftung Holstein.

HannaH Rau (v.l.), Kathrin Martin und Carola Schleisiek Quelle: Bettina Albrod

„In den siebten Klassen ist Rap ein gängiges Thema“, erläutert Carola Schleisiek, „das spricht die Schüler an und ist eine interessante Schnittstelle zwischen Deutschunterricht und Musik. Durch das Projekt bekommen die Schüler neue Impulse.“ An zwei Tagen sollen die Schüler in Projektarbeit selber kreativ werden, eigene Texte kreieren und so auch ihre Stimme finden. In Trittau wird „Rap it out!“ zum ersten Mal angeboten.

„Jeder Text, der auf den vier Viertel-Takt passt, ist Rap“, erläutert Hannah Rau. Dadurch sei das Reimschema nicht so streng. „Rap ist gesprochene Emotion, das passt zum Empfinden der Jugendlichen in der beginnenden Pubertät.“ So sei Rap ein gutes Mittel, um aufzufangen, was in den Schülern los sei. „Dabei ist es wichtig, dass sie mit jemandem von außerhalb der Schule arbeiten, um sich zu öffnen.“ So sollen Kreativität geweckt und Mut gemacht werden, sich ohne Bewertung persönlich zu zeigen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht ein Rap-Battle, den die beiden Parallelklassen miteinander austragen. Neben dem Gruppenerlebnis werden aber zusätzlich einzeln oder in Kleingruppen eigene Raps verfasst. „Ein, zwei Talente sind immer dabei“, hat Hannah Rau die Erfahrung gemacht. Eine Liste mit Grundregeln stellt sicher, dass der Schulrap nicht unter die Gürtellinie geht. „Keine persönlichen Beleidigungen und keine Diskriminierung“, betonen Carola Schleisiek und Kathrin Martin. Ansonsten sind dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt.

Die Ergebnisse stellen die Schüler am Dienstag, 13. November, um 19 Uhr in der Schule öffentlich vor.

Bettina Albrod

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