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Stormarn Unfall mit Polizeiauto: Auf die Gegenfahrbahn gerutscht
Lokales Stormarn Unfall mit Polizeiauto: Auf die Gegenfahrbahn gerutscht
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22:50 01.11.2016
Der zerstörte Streifenwagen in Ahrensburg. Quelle: jeb
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Großhansdorf

Am Tag nach dem Frontalzusammenstoß eines Funkstreifenwagens des Polizeireviers Ahrensburg mit einem BMW Sportcoupé vom Typ 650i gibt die Polizei nun die Details zum Unfallgeschehen heraus. Demnach war das Polizeiauto auf einer Einsatzfahrt in der Sieker Landstraße in Richtung Ortsmitte Großhansdorf unterwegs. Die beiden Beamten wollten ein Auto ausfindig machen, weil Zeugen zuvor den Verdacht der Trunkenheit bei der Autofahrerin vermutet hatten.

Dabei sollte es schon zu diversen gefährlichen Situationen gekommen sein. „Weil Eile geboten war, fuhren die beiden Beamten auch mit eingeschaltetem Blaulicht und ebenfalls eingeschaltetem Martinshorn“, so der Leiter der Stabsstelle der Polizeidirektion Ratzeburg, Torsten Gronau. Inzwischen steht offenbar fest, dass das Polizeiauto im Verlauf einer Rechtskurve direkt an der Zufahrt zur Park-Klinik Manhagen auf der regennassen Straße auf die Gegenfahrbahn geriet und dort frontal mit dem entgegenkommenden BMW eines 51-jährigen Mannes aus Bargteheide zusammenstieß. Der 51-Jährige wurde schwer verletzt. Beide Autos dürften nur noch Schrottwert haben.

Ein 31-jähriger Polizeibeamter, der auf dem Beifahrersitz saß, kam mit leichten Verletzungen davon. Sein 24-jähriger Kollege, der den Funkstreifenwagen gefahren hatte, wurde schwer verletzt. Der 15-jährige Schülerpraktikant, der mit im Polizeiauto saß, wurde ebenfalls schwer verletzt. Die alkoholisierte Verkehrsteilnehmerin, die Anlass für den Einsatz gegeben hatte, wurde von einer anderen Streifenwagenbesatzung gestoppt. Ein Atemalkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,9 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der Führerschein sichergestellt.

jeb

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