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Stormarn „Frühlingserwachen“ beim Oldesloer Handel
Lokales Stormarn „Frühlingserwachen“ beim Oldesloer Handel
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16:38 11.02.2019
Recht gut besucht war der jüngste verkaufsoffene Sonntag in Bad Oldesloe im November. Quelle: Foto: Petra Dreu
Bad Oldesloe

Auf die eigene Kraft vertrauen – unter diesem Motto bereiten sich gegenwärtig die Oldesloer Kaufleute auf ihren nächsten Einsatz beim verkaufsoffenen Sonntag vor. Koordinator Hans-Jörg Steglich hat bereits ein erstes Treffen moderiert, an dem 20 Händler aus dem Innenstadtbereich teilnahmen. Nach seinem Bekunden herrscht durchaus Aufbruchstimmung in ihren Reihen, gewissermaßen ein „Frühlingserwachen“, so wie auch der Titel der Sonderveranstaltung am 31. März lautet.

Ladeninhaber wollen selbst aktiv werden

„Das Wichtige ist, dass die Geschäftsleute selbst aktiv werden und zueinander finden. Das anzubahnen, war Sinn und Zweck der Veranstaltung. Und das hat gute Früchte getragen. Wir bleiben dran“, sagt Steglich. Ihm zufolge hatten sich in der Vergangenheit einige Geschäftsleute in den Randbereichen der Fußgängerzone frustriert geäußert, dass publikumswirksame, von externen Agenturen organisierte Aktionen nicht vor ihren Läden stattfanden und sie davon nichts gehabt hätten. Doch darum gehe es nicht. Für zentrale Veranstaltungen wie etwa die PflasterArt würden klare Richtlinien gelten. Für die Künstler sei es wichtig, die zentralen Plätze zu bespielen. Mit den Geschäften stehe dies nicht in direktem Zusammenhang. Die Aktion erhöhe zwar die Frequenz der Besucher in der Innenstadt, doch letztlich müsse jeder Ladeninhaber selbst etwas dafür tun, dass die Leute auch in ihren Laden kämen oder sie am Stand draußen besuchten.

Dackelrennen und Wettbewerbe

Laut Steglich gibt es beim ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr aber kein Beiprogramm. Das hält er aber keineswegs für einen Nachteil. „Das Entscheidende ist, dass es eine Veranstaltung von Oldesloern für Oldesloer wird, wie es früher auch bei den Stadtfesten der Fall war. Auch da hatten wir großen Zuspruch“, sagt Steglich. Erste Ansätze, selbst etwas zu entwickeln, gebe es schon, darunter ganz witzige Ideen wie Dackelrennen oder sportliche Wettbewerbe. Es zeichne sich zudem ab, dass die Händler aus jedem Abschnitt der Fußgängerzone etwas Eigenes auf die Beine stellen wollten. Die Geschäftsinhaber der Hindenburgstraße hätten beispielsweise beschlossen, an einem Strang zu ziehen und ein gemeinsames Programm aufzulegen. Im Bereich der Mühlenstraße tue sich auch etwas. Eiscafé-Betreiber Elvis Bogicevic habe vor, eine Hüpfburg für die Kinder zu organisieren. Geplant sei auch, Kontakt zu Firmen, Feuerwehr und Sportvereinen aufzunehmen. Sie alle hätten am verkaufsoffenen Sonntag die Chance, sich publikumswirksam zu präsentieren.

Dorothea von Dahlen

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