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Verkaufsoffener Sonntag – war es das?

Bad Oldesloe Verkaufsoffener Sonntag – war es das?

Zum letzten Mal hatte die Interessengemeinschaft Handel am Sonntag mit einem ansprechenden Landmarkt zu einem verkaufsoffenen Sonntag mit Aktionen für kleine und große Kunden geladen. Die Besuchermassen blieben jedoch aus – wie es weitergeht, steht in den Sternen.

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Zum letzten Mal hatte die Interessengemeinschaft Handel am Sonntag mit einem ansprechenden Landmarkt zu einem verkaufsoffenen Sonntag mit Aktionen für kleine und große Kunden geladen. Die Besuchermassen blieben jedoch aus.

Quelle: Petra Dreu

Bad Oldesloe. Es hat Zeiten gegeben, da haben sich die Oldesloer auch von Regenschauern nicht abhalten lassen, sonntags auf Shoppingtour zu gehen. Fußgängerzone wie Geschäfte, die damals fast alle geöffnet hatten, waren voll. Davon jedoch konnte diesmal keine Rede sein. Trotz der Ungewissheit, wie es in den kommenden Jahren mit den verkaufsoffenen Sonntagen weitergehen wird, gab es geschlossene Ladentüren.

Sogar das Preisparadies, von dem Angela Dittmar zusammen mit Nicole Brandstetter in ihrer Agentur Prodibra das Marketing der Kaufleute angekurbelt hatte, blieb zu. Andere Geschäfte wiederum, die sich in keiner Vereinigung engagieren, hatten ihre Türen offen. Mit eigenen Aktionen aber beteiligten sie sich nicht.

Die Interessengemeinschaft Handel (IG Handel) hatte mit Musik, Aktionen der Käserei von Niels Lehmann und des Mitmach-Schmieds Bernard Haarmeyer, ausgestellten Landmaschinen des Lohnunternehmens Walkling aus Bad Oldesloe, landwirtschaftlichen Raritäten der Linauer Oldtimer-Gesellschaft einen ansprechenden Landmarkt auf die Beine gestellt. Sogar drei Beschicker des Wochenmarktes waren auf dem Marktplatz zu finden, über dem ein Hauch von Abschied lag, denn wie es mit den verkaufsoffenen Sonntagen weitergeht, ist bislang unklar.

„Ich gehe davon aus, dass es die verkaufsoffenen Sonntage irgendwann wieder geben wird, aber wahrscheinlich nicht im nächsten Jahr“, glaubt Marco Schmidt, Geschäftsführer der Oldesloer Filiale des Modehauses Rohde. Er hatte zusammen mit sieben weiteren Geschäftsleuten die IG Handel gegründet. „Jeder verkaufsoffene Sonntag muss an eine Event geknüpft sein. Das zu organisieren erfordert Zeit.

Wir alle aber haben auch noch ein Geschäft, um das wir uns kümmern müssen“, erklärte der Geschäftsführer der Modehaus-Filiale am Markt.

Er könne sich vorstellen, dass die verkaufsoffenen Sonntage in einer beschränkten Anzahl an Events wie das Streetart-Festival geknüpft werden, mit dem in diesem Jahr Straßenkünstler für Begeisterung in Bad Oldesloe gesorgt hatten. „Aber irgendwelche Absprachen gibt es nicht. Bislang hat sich auch leider niemand gemeldet, der die Organisation übernehmen möchte – auch die neu gegründete Wirtschaftsvereinigung nicht“, so Marco Schmidt. Das Modehaus Rohde will der neuen Vereinigung zum 1. Januar beitreten.

„Ich würde mich freuen, wenn die verkaufsoffenen Sonntage auch in Zukunft stattfinden würden“, sagte Bad Oldesloes stellvertretender Bürgermeister Horst Möller (CDU), der schnell ein „organisiert von den Kaufleuten“ hinzufügte. Das scheint allgemein klar zu sein, zumal die Stadt Bad Oldesloe bereits im Vorfeld eine Organisation der verkaufsoffenen Sonntage kategorisch ausgeschlossen hatte.

Die Aussicht, dass die verkaufsoffenen Sonntage zumindest vorübergehend der Vergangenheit angehören könnten, bedauerten die Besucher der Innenstadt. „Es wäre schön, wenn sie weiterhin stattfinden würden, dann aber auch alle mitmachen“, wünscht sich Jaqueline Neundörfer. Angela Stark glaubt nicht, dass man sich den verkaufsoffenen Sonntagen verschließen sollte. „Ich finde nicht gut, dass sie immer dann stattfinden, wenn in anderen Städten die Geschäfte ebenfalls geöffnet haben. Es muss doch möglich sein, sich abzustimmen“, fordert Leonie Böhnke, die damit ein seit vielen Jahren bekanntes Problem anspricht. Gegen 17 Uhr wurde es noch einmal voller in der Stadt, als die IG Handel mit einem Laternenumzug ihr Wirken beendete.

 Von Petra Dreu

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