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Stormarn Viel Geld für den Straßenbau
Lokales Stormarn Viel Geld für den Straßenbau
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20:36 18.05.2016
Erich Unterwurzacher (r.) und WiReinhard Meyer zu Besuch bei der JOB Thermo Bulbs GmbH.
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Grande

Kräftiger Investitionsschub in das Verkehrsnetz im südöstlichen Landesteil: Land, Bund und der Kreis Stormarn stecken in diesem Jahr rund 17 Millionen Euro in den Erhalt und die Verbesserung der Straßen und Brücken der Region. Das sagten Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) und der Chef der Niederlassung Lübeck des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), Jens Sommerburg. Nach den Worten von Sommerburg, der die einzelnen Vorhaben anlässlich eines Besuchs von Meyer in der Autobahn- und Straßenmeisterei Grande erläuterte, entfalle damit rund ein Viertel der Gesamtinvestition seines Niederlassungsbezirks auf das östliche Hamburger Umland.

Noch in diesem Jahr wird im Bereich der A 1 bei Willinghusen ein Lärmschutzwall mit Wand errichtet, in dem unter anderem hinterlassene Böden der insolventen Firma Betam aus der Baustelle der A

1 zwischen Reinfeld und Bad Oldesloe verarbeitet werden. „Dies geschieht in enger Absprache mit dem Kreis Stormarn, den betroffenen Landwirten und dem Kreisbauernverband. Damit unterstützen wir die Betroffenen bei der Beseitigung der Hinterlassenschaften infolge der Betam-Insolvenz“, sagte Sommerburg. Die Gesamtkosten für den Lärmschutz belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, weitere Bundesinvestitionsmittel werden in den Neubau und die Sanierung von Brücken gesteckt. Hierfür wurden 4,4 Millionen Euro entlang der A 1 und A 24 veranschlagt.

Nach den Worten von Meyer investiert das Land in diesem Jahr rund 7,2 Millionen Euro in die Unterhaltung der Landesstraßen in der Region. „Damit setzen wir konsequent unsere 2012 eingeleitete Sanierung des Landesstraßennetzes um, denn eine intakte Infrastruktur sorgt einerseits für mehr Verkehrssicherheit, ist andererseits aber auch ein wesentlicher Teil unserer Wirtschaftskraft.“ Der Minister dankte den Anwohnern der Baustellen schon jetzt für deren Geduld. Er erinnerte zugleich daran, dass der LBV-SH in der Planung und Umsetzung der Projekte größtmögliche Anstrengungen unternehme, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.

Der Direktor der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission, Erich Unterwurzacher, hatte zuvor gemeinsam mit Wirtschaftsminister Meyer an die Betriebe in Schleswig-Holstein appelliert, für geplante Investitionen die Fördermöglichkeiten der EU stärker auszuschöpfen und sich damit noch wettbewerbsfähiger und zukunftsfester aufzustellen. Bei einem Besuch der beiden Ahrensburger Unternehmen Basler AG und JOB Thermo Bulbs GmbH erinnerten beide Politiker daran, dass bis zum Jahr 2020 allein aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung für Schleswig-Holstein 271 Millionen Euro zur Verfügung stünden.

LN

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