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Stormarn Vier Mühlen gehörten zum Dorfbild
Lokales Stormarn Vier Mühlen gehörten zum Dorfbild
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20:15 09.08.2016

Das Wort Höltenklinken bedeutet Schlagbaum oder hölzernes Tor. Historiker vermuten, dass die Höltenklinkener sich im Mittelalter vor den Wenden schützen mussten. Vermutlich gab es sogar eine Befestigungs- und Schutzanlage.

Mit Beginn des 16. Jahrhunderts entstand in Höltenklinken unter der Regie Moritz Rantzaus, der auch Amtmann von Trittau war, eine Art frühes „Industriegebiet“. Auf dem Gut gab es neben einer Spinnerei eine Brauerei und Brennerei. Auch eine Ziegelei sowie mehrere Köhlereien zur Herstellung von Kohle soll es gegeben haben. Ende des 16. Jahrhunderts begann man in Höltenklinken mit der Fischzucht. Dafür wurden vier Teiche angelegt. In seiner Blütezeit soll Höltenklinken sogar vier Mühlen gehabt haben: eine Kupfermühle, Ölmühle, Papiermühle und Pulvermühle. Der 30-jährige Krieg bedeutete für viele Mühlenwerke allerdings das Aus. Im Jahr 1928 wurde das ehemals adlige Gut Höltenklinken mit seinem Gutsbezirk der Gemeinde Rümpel zugeordnet.

LN

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1 Was macht Höltenklinken so besonders? Sicherlich der alte Baumbestand und die Verbindung der Wohnbebauungen und dem Gut. Außerdem zeichnet sich Höltenklinken durch seine idyllische Lage aus.

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