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Stormarn Volksbank Stormarn mit starker Dividende
Lokales Stormarn Volksbank Stormarn mit starker Dividende
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18:12 01.06.2016

Die Volksbank Stormarn präsentiert gute Zahlen: Die Vertreterversammlung bestätigte den Jahresabschluss für 2015 mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 1,37 Millionen Euro. Deshalb erhalten die Mitglieder der Genossenschaftsbank eine Dividende von 7,5 Prozent. Vor allem die Immobilienfinanzierung kurbelte das Geschäft an.

Die Bilanzsumme stieg um 5,5 Prozent auf 575 Millionen Euro. Dafür sei der Einlagenzuwachs um sechs Prozent auf nunmehr 433 Millionen Euro gestiegen, heißt es im Geschäftsbericht. Die Kundenkredite stiegen auf 251 Millionen Euro (Vorjahr 247). Wegen der anhaltend hohen Nachfrage nach attraktiven Immobilien in der Region bedeute das vermittelte Hypothekenvolumen einen maßgeblichen Tätigkeits- und Beratungsschwerpunkt für die Volksbank Stormarn. Das Neugeschäft wuchs von bereits 50 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 74 Millionen Euro in 2015. „Unsere positiven Erwartungen wurden damit noch übertroffen“, betonte Vorstandsmitglied Kay Schäding. „Auch 2016 ist es unser Ziel, dass Kunden sich auf die Verwirklichung ihres Traums vom eigenen Heim konzentrieren können.“

Was für die Immobilienfinanzierung aktuell eine Chance bedeute, stelle Anleger dagegen vor Herausforderungen. Deutlich wurde während der Vertreterversammlung, dass das Zinsumfeld auf der Anlageseite dabei nicht nur den Kunden zu schaffen mache. Es werde in den Ergebnissen schon in diesem Jahr deutlicher zu spüren sein, dass immer mehr höher verzinste Kredite und eigene Anlagen ausliefen.

Der Vorstand erwartet auf Grund des anhaltenden Nullzinsniveaus für Anleger allgemein eine wachsende Bedeutung intelligenter Lösungen im Anlagebereich. „Das Beraterselbstverständnis und unser gesetzlicher Förderauftrag lassen unsere Kunden und Mitglieder erwarten, dass sie über die Vorteile einer weiteren Diversifikation im Anlagebereich als Alternative zu Sparbuch und Termingeld aufgeklärt werden, weil künftig sonst kaum Rendite generiert werden kann“, erläuterte Vorstandmitglied Holger Wrobel.

Ein Thema war auch die von Bankmanagern beklagte zunehmende Regulierung. Diese „unaufhörliche Regulierungswut“ bedeute eine zunehmende Belastung für eine ausschließlich regional tätige Genossenschaftsbank. Im Wochentakt träfen neue EU-Vorschriften ein, die nicht zwischen großen und kleinen Banken differenzierten. Das binde auch bei der Volksbank Stormarn wertvolle Personalkapazitäten – und ein Ende sei nicht absehbar.

LN

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