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Stormarn Volle Halle, coole Moves: Ein perfektes Hiphop–Turnier
Lokales Stormarn Volle Halle, coole Moves: Ein perfektes Hiphop–Turnier
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23:25 13.06.2018
Die Formation „Hit it“ von Trainerin Lucy Nicholas belegte am Ende einen dritten Platz. „Darauf sind wir sehr stolz“, strahlt Lucy. Quelle: Foto: Sandra Freundt
Bad Oldesloe

Die Teilnehmer, die Stimmung, picknickende Teams auf dem Rasen vor der Halle, die Halle selbst voll besetzt, mitreißende Musik, hervorragende Wertungsrichter, eine funktionieren Technik, tolle Auftritte und gute Platzierungen für die Tanzschule Ritter selbst – „ein nahezu perfektes Event“, strahlt Ritter. Ihre Tanzschule war zum achten Mal Ausrichter der Norddeutschen Hiphop-Meisterschaften und bekommt jedes Mal mehr Zulauf. Es waren Formationen aus Kiel, Lübeck, Osnabrück und Paderborn angereist, um ihre Leistungen bewerten zu lassen. „Dabei gibt es immer wieder neue Moves zu sehen – es ist Wahnsinn, wasvor allem auch die Kleinsten, die MiniKids, leisten“, sagt Ritter. Ihre Tanzschule hatte drei Formationen und ein Duo am Start und ist mit deren Platzierungen mehr als zufrieden.

Nach zwei undankbaren vierten Plätzen in den Vorjahren haben es diesmal die Kleinen, die Neun- bis Elfjährigen, mit ihrer von Kimmy Ritter trainierten Formation „RiSK it“ auf’s Treppchen geschafft.

„Beim ersten Auftreten haben die Mädels noch ein paar kleine Fehler gemacht, beim zweiten Mal aber lief es rund“, strahlt die Trainerin über die Bronzemedaille.

Bei den Juniors I trat „Hit it“ an. Erst seit einem dreiviertel Jahr tanzt die Formation in dieser Aufstellung zusammen, die Choreographie hat Trainerin Lucy Nicholas allein erstellt. Eine Woche vor der Norddeutschen Meisterschaft wurde die 17-Jährige dann vor eine große Herausforderung gestellt: Aufgrund einer Krankmeldung musste die komplette Choreographie nochmal auf nun neun Mädchen umgestellt werden. Da hieß es für alle: „Trainieren, trainieren, trainieren. „Aber irgendwie haben wir es geschafft und ich bin mega-stolz auf den dritten Platz für mein Team“, strahlten Nicholas und die Dreizehn- bis Sechzehnjährigen um die Wette.

Trotz einer nicht so guten ersten Runde schaffte es „Respect“, die aus Tanzschulmüttern entstandene Formation, in der Ü30-Kategorie in die Meisterreihe. „Dort haben wir noch einmal alles gegeben und uns Platz 5 erkämpft“, strahlt Chris Ritter, die die Gruppe coacht und selbst mittanzt.

Überglücklich über ihren Mut, vor so vielen Zuschauern zu tanzen und dann auch noch gut performt zu haben, waren Larissa (13) und Fabienne (12) nach ihrem Auftritt als Duo und zunächst auch entsprechend weit vorn platziert. Beim zweiten Durchgang aber konnten sich die beiden auf der gut gefüllten Tanzfläche nicht voll entfalten und fielen letztendlich auf Rang sieben zurück. „Das war etwas schade, aber das Glücksgefühl, getanzt zu haben, überwog doch! Und im nächsten Jahr greifen wir wieder an“, haben die Mädels ihre gute Laune nicht verloren.

 sf

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