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Stormarn Volle Stelle für die Gleichstellungsbeauftragte?
Lokales Stormarn Volle Stelle für die Gleichstellungsbeauftragte?
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19:12 09.09.2016
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Bad Oldesloe

Die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Stormarn, Birte Kruse-Gobrecht, ist nach sechs Jahren als Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Stormarn zur Bürgermeisterin in Bargteheide gewählt worden. Die hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Stormarn freuen sich in einer gemeinsamen Erklärung über den Wahlerfolg und wünschen ihr eine erfolgreiche Arbeit als Bürgermeisterin.

Durch die Wahl von Kruse-Gobrecht wird die Stelle der Kreis-Gleichstellungsbeauftragten vakant. „Wir plädieren daher an die Kreistagsabgeordneten, die Position wieder mit einer Vollzeitstelle von mindestens 39 Stunden pro Woche zu besetzen“, sagt Gabriele Fricke aus Ahrensburg stellvertretend für ihre Kolleginnen. Damit dürfte die Diskussion, die es schon häufiger in den vergangenen Jahren im Kreis Stormarn gab, wieder von vorne losgehen. Insbesondere von der CDU ist bekannt, dass sie dem Amt allgemein skeptisch gegenübersteht.

„Aus unserer Sicht bedarf das umfangreiche Aufgabengebiet einer Kreis-Gleichstellungsbeauftragten mindestens einer Vollzeitstelle, um dem verfassungsmäßigen Auftrag gerecht zu werden. So bestehen die Aufgaben wie auch aller anderen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten darin, dass sie alles tun soll, um diskriminierende strukturelle Barrieren für Frauen innerhalb und außerhalb der Verwaltung sichtbar zu machen und Vorschläge zu entwickeln, wie diese abzubauen seien“, heißt es in der Erklärung.

Die Gleichstellungsbeauftragte habe eine immense Breite und Vielfalt von Themen unter den jeweils notwendigen juristischen, gesellschaftspolitischen, administrativen, therapeutischen und pädagogischen Aspekten zu bewältigen. „Auch wenn sie nicht überall zur Expertin werden muss, so hat sie sich doch soweit in die einzelnen Bereiche einzuarbeiten, dass sie nicht nur die inneren Sachzusammenhänge und die Rahmenbedingungen einzuschätzen weiß, sondern auch, dass sie qualifizierte Anregungen geben oder Initiativen entwickeln kann“, erklärt Gabriele Fricke. Es müssten deshalb die personellen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass der mit dem Amt angestrebte Zweck tatsächlich erreicht werden kann.

Auch unter Berücksichtigung der Haushaltssituation des Kreises müsse durch den Umfang der Gleichstellungsstelle gewährleistet sein, dass eine substanzielle Aufgabenwahrnehmung möglich bleibt.

LN

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