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Von Oldesloe an den Nürburgring

Bad Oldesloe Von Oldesloe an den Nürburgring

Zusammen mit seinen Teamkollegen Knut Schmitt und Stefan Burmester vom Geschäft Fahrradplus in der Hagenstraße geht der 48-jährige Ingmar Koschnick aus Bad Oldesloe am Sonnabend um Punkt 12.22 Uhr mit seinem Fahrrad an den Start. Die drei Männer machen mit beim 24-Stunden-Rennen „Rad am Ring“.

Ingmar Koschnick startet heute um 12.22 Uhr. Zum Nürburgring ist er mit seinem Fiat 500 gefahren und war damit eine Attraktion auf der Autobahn.

Bad Oldesloe. Grandios schön, grandios gefährlich: Der Nürburgring gilt als schwierigste Rennstrecke der Welt. Nicht jeder, der hier an den Start geht, kommt auch ans Ziel. Ingmar Koschnick aus Bad Oldesloe will den Härtetest trotzdem wagen. Zusammen mit seinen Teamkollegen Knut Schmitt und Stefan Burmester vom Geschäft Fahrradplus in der Hagenstraße geht der 48-Jährige heute um Punkt 12.22 Uhr mit seinem Fahrrad an den Start. Die drei Männer machen mit beim 24-Stunden-Rennen „Rad am Ring“.

LN-Bild

Per Rad durch die „Grüne Hölle“: Koschnick und Team machen bei 24-Stunden-Rennen mit.

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Rad am Ring

Rad am Ring ist ein Radsport-Event, das seit 2003 auf dem Nürburgring ausgetragen wird.

Die Strecke führt sowohl durch die hochmoderne Formel 1-Arena als auch über die legendäre Nordschleife.

Ingmar Koschnick will die legendäre Nordschleife mit seinem Rennrad in der vorgegebenen Zeit 20 Mal umrunden, seine Teamkollegen starten mit ihren Mountain-Bikes. 24 Stunden nonstop auf dem Sattel.

„Meine Kollegen sind für mich die wahren Helden“, sagt Koschnick. Die Mountainbiker würden einen Teil der Strecke auf der Nordschleife fahren und dann mit ihren Rädern ins Gelände abbiegen. „Die Waldpassage geht steil bergab. Da müssen sie sehr aufpassen und sehr konzentriert fahren, weil alles glitschig ist. Vor allem, wenn’s regnet, dann ist es richtig rutschig und eine große Herausforderung.

„Grüne Hölle“ wird die Nordschleife vom Nürburgring von Rennfahrern auch genannt. Nicht umsonst. 26 Kilometer lang ist eine Runde bei „Rad am Rennen“. Der Kurs ist wie Achterbahnfahren. 80 Kurven – etliche Male nach links, etliche Male nach rechts. Dazu gibt es einen Anstieg von 17 Prozent auf die Hohe Acht und ein Gefälle von elf Prozent bei der Fuchsröhre. „Mit rund 100 Stundenkilometern rollt man da mit dem Rad durch die Fuchsröhre durch“, weiß Ingmar Koschnick, der schon 2015 und 2016 bei „Rad am Ring“ mitgefahren ist – einmal im Viererteam, das zweite Mal als Alleinstarter.

Ingmar Koschnick: „Im letzten Jahr habe ich 19 Runden geschafft. 20 hatte ich angepeilt. Für heute ist 20 auf jeden Fall mein Ziel.“ In der Ebene wäre die Strecke überhaupt kein Problem. „Aber hier sind 500 Höhenmeter zu überwinden. Es geht nur hoch und runter.“ 24 Stunden auf dem Fahrrad unterwegs zu sein, das schafft Koschnick locker. „Während andere Fahrer nach einer Pause fast wieder aufs Rad getragen werden müssen, kann ich gut durchfahren.“ Pro Runde 800 Milliliter Wasser oder Elektrolyte trinken, ab und zu einen Energieriegel und Brühe sowie etwas Gymnastik – das ist Koschnicks Durchhalterezeptur. „Salz ist enorm wichtig, damit man keine Krämpfe bekommt.“ Außerdem hat er einen Pulsmesser dabei. „Bei Steigungen sollte der Puls nicht höher als 140 sein, bei Abfahrten muss man Obacht geben – und zwar nicht nur auf sich selbst, sondern auf die anderen Fahrer.“ Ein kleiner Fehler – und schon könne das Rennen vorbei sein.

Trainiert hat das Oldesloer Team natürlich auch. „7000 Kilometer bin ich auf den Straßen von Stormarn unterwegs gewesen, um mich vorzubereiten.“ Sein Kollege Stefan Schmitt habe noch mehr Feuer gefangen. „Er war vorher mehr so ein Gemütlichkeitstyp mit kleinem Bäuchlein. Aber er hat so viel trainiert, dass er in zwei Monaten unglaubliche zehn Kilo abgenommen hat. Jetzt steht er rank und schlank da – das ist fantastisch zu beobachten. Wahrscheinlich ist er noch viel trainierter als ich.“

Die Rennteilnehmer hoffen jetzt, dass das Wetter mitspielt. Angekündigt sind allerdings Schauer und Gewitter. Koschnick: „Mal sehen, wie wir das durchstehen.“

 Britta Matzen

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