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Stormarn Von den Oberflächen der Dinge
Lokales Stormarn Von den Oberflächen der Dinge
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20:39 25.05.2016
Sieht aus wie am PC bearbeitet, ist aber eine Fotografie. Quelle: Fotos: Hfr

Der in Hamburg lebende Künstler Harald Popp zeigt in seiner Ausstellung in der Wassermühle Trittau eine Auswahl seiner fotografischen Arbeiten. Die Schau „Harald Popp – Ohne Titel“ wird am Sonnabend, 28. Mai, um 16 Uhr eröffnet. Zur Einführung spricht Kuratorin Dr. Katharina Schlüter von der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Was ist Realität, was Abbild? Damit beschäftigt sich der Künstler.

Im Rahmen der Ausstellung gibt es am Sonntag, 3. Juli, um 15 Uhr ein Künstlergespräch in der Galerie der Wassermühle, moderiert von Katharina Schlüter.

Popp, Jahrgang 1974, beleuchtet in seinen Werken das Verhältnis von Realität und Abbild im Zeitalter des Digitalen. Ausgehend von einer durch die Digitalisierung der Bildwelten dramatisch veränderten Sehgewohnheit des Betrachters stellt Popp Fotografien her, die auf den ersten Blick wie durch den Computer bearbeitet oder erzeugt erscheinen. Erst auf den zweiten Blick erschließt sich die analoge Herkunft ihrer Konstruktion.

Zu sehen sind mehrere, aktuelle Serien, die auf die verschiedenen und auch charakterlich sehr unterschiedlichen Räume der Galerie verteilt sind. Es entsteht so ein facettenreicher Blick auf das künstlerische Werk. Popps fotografische Arbeiten sind detailreiche Kompositionen, die irritieren und den Blick neu justieren. Die Autorin Kerstin Stakemeier schreibt über die Arbeit des Künstlers:

„Harald Popps fotografische Arbeiten setzen sich fest an diesen Oberflächen der Dinge ( ) und führen ein in einen Blick, in dem der Vorhang an den Dingen klebt, die sich an ihn schmiegen, um in ihn überzugehen. Popp aktualisiert die Frage nach dem Verhältnis von Ideologie und Wahrheit, von Trugbild und Existenz, im seriellen Einzelfall der digitalen Bildwelt, die uns umgibt.“ Die Ausstellung ist bis 24. Juli zu sehen.

LN

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