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Stormarn WVS-Preis für Tischlerei Burmeister
Lokales Stormarn WVS-Preis für Tischlerei Burmeister
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11:48 30.11.2018
WVS-Vorsitzender Uwe Krützmann mit den Preisträgern Torsten und Uwe Burmeister (v.l.). Quelle: Silke Geercken
Schwarzenbek

Dieses Mal war es besonders spannend. Die Wirtschaftliche Vereinigung Schwarzenbek als Gastgeber hatte sich viel Mühe gemacht. Der Wirtschaftspreis 2018 ging an die Tischlerei von Uwe und Torsten Burmeister. Rund 150 Gäste waren am Donnerstag ins Rathaus gekommen, unter ihnen auch Ehrenmitglied Hans Behrend (100). Sie wurden mit Lebkuchen-Herzen empfangen.

Zehn Turnerinnen des TSV, ausgestattet mit Buchstaben, brachten auf der Bühne langsam Licht ins Dunkel, moderiert wurde das Geschehen von Uwe Krützmann und Karina Geideck. So erfuhren die Gäste, dass der Urgroßvater des Preisträgers 1860 einen Betrieb in Kollow aufgebaut hatte. Urenkel Uwe gründete 40 Jahre später eine Tischlerei in Schwarzenbek. 1981 wurde der Betrieb (zehn Mitarbeiter) in die Röntgenstraße verlegt. Uwe Burmeister war 25 Jahre im Vorstand der Innung. Der erste Geselle Karsten Dahlmann ist seit 35 Jahren im Betrieb, das spricht für ein gutes Klima in der Firma, die auf Fenster und Türen in Holz und Kunststoff spezialisiert ist. 2011 hat Sohn Torsten die Geschäftsführung übernommen. Der Diplom-Ingenieur hatte fünf Jahre Holztechnik studiert, bevor er 2005 als Geselle im väterlichen Betrieb begann. Er führt die Tischlerei in fünfter Generation. Der Wirtschaftspreis, eine Bronzeplakette und ein Scheck, wurde unter großem Beifall vom WVS-Vorsitzenden Uwe Krützmann an die beiden Firmenchefs übergeben.

Wie üblich, hatte zuvor Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig einige Eckdaten zur Stadt gegeben. Erfreulich: Die Gewerbesteuereinnahmen sind von 8,1 Millionen Euro (in 2016 veranschlagt) auf rund 9 Millionen Euro gestiegen. Seit 2010 sind 13,2 Millionen Euro Landesmittel in den städtischen Haushalt geflossen. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 1572 Euro und damit rund 1000 Euro unter dem Landesdurchschnitt. Das hat auch mit dem hohen Bevölkerungszuwachs zu tun. Aktuell gibt es 16.805 Einwohner. Aussichten: Der Bauzaun am Markt 6/8 wird bald verschwinden, Geschäfte und Gewerbe können einziehen. Eine große Herausforderung bleibt die Umgestaltung des Bahnhofs. Die Bike-and-Ride-Anlage ist fast fertig. Für den Neubau des Feuerwehrhauses braucht die Stadt das Planungsrecht. Nach Ende des Ausbaus Uhlenhorst folgt der Ausbau des Sachsenwaldringes. Das neue Sporthaus an der Schützenallee kann im Frühjahr eingeweiht werden. Für die Ortsumgehung wird der Planfeststellungsbeschluss im Frühjahr 2019 erwartet. „Dann können die Vorbereitungen zum Ausbau beginnen“, sagte die Bürgermeisterin. Ob eine Schwimmhalle realisiert werden kann, erfahren die Bürger am Mittwoch, 5. Dezember, um 17 Uhr im Rathaus. Dann wird die von der Stadt und dem Amt Schwarzenbek-Land beauftragte Machbarkeitsstudie vorgestellt. Ein weiterer Termin, der schon eingetragen werden kann: Am 19. Januar, abends, ist Neujahrsempfang der Stadt Schwarzenbek.

Silke Geercken

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