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Was wird aus der Erich-Kästner-Schule?

Reinfeld Was wird aus der Erich-Kästner-Schule?

Umzug der Förderschule ins Gymnasium verzögert sich – Vereine würden das Gebäude gerne nutzen.

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Ortstermin: Der Ausschuss besichtigt die Räume der Erich-Kästner-Schule. Was daraus wird, muss noch beschlossen werden.

Quelle: ukk

Reinfeld. Dass die Reinfelder Erich-Kästner-Schule umzieht, gilt als sicher. Doch wann es soweit ist, dass die 31 Kinder in den neuen Räumen unmittelbar gegenüber unterrichtet werden, wird sich noch hinziehen. Bürgermeister Heiko Gerstmann rechnet erst im kommenden Sommer damit.

„Die Planungslage wird noch debattiert.“ Walter Engel, Wählerinitiative

Die Schulleiter Swen Trinkler und Brigitta Kochansky hatten dem Bildungsausschuss jetzt die alten und die neuen Räumlichkeiten jetzt vorgestellt. „Wir müssen enger zusammenrücken“, sagte der Leiter der Gemeinschaftsschule. Eine zusätzliche Klasse könne er nicht mehr ohne weiteres unterbringen. „Wir würden lieber in den alten Räumen bleiben, weil wir dann unabhängig sind und unser eigenes Konzept durchziehen können“, sagte Schulleiterin Kochansky. Doch sie müssen sich fügen in den politischen Beschluss des Schulträgers, der Stadt Reinfeld.

Ursprünglich sollte der Umzug schon mit Beginn des neuen Schuljahres erfolgt sein oder spätestens in diesen Tagen erfolgen. Bei laufendem Betrieb sollte umgebaut werden, damit die noch verbliebenen Jugendlichen in der Arbeitsgruppe zum Familien- oder Bürger- beziehungsweise Jugendzentrum einen Fortschritt sehen würden und ihre Motivation zur Mitgestaltung erhalten bliebe. Ihnen wird seit Jahren ein selbstverwaltetes Jugendzentrum in Aussicht gestellt, doch die Umsetzung scheitert immer wieder.

In der Diskussion war zunächst, als die Stadt den Zuzug ständig neuer aus ihrer Heimat Vertriebenen bewältigen musste, die jetzige Förderschule zur einen Hälfte als Jugendzentrum und zu anderen Hälfte als Flüchtlingsbleibe zu nutzen. Doch inzwischen besteht der Handlungsdruck durch den drastischen Rückgang an Neuankömmlingen nicht mehr. „Die Planungslage wird debattiert“, sagt Walter Engel von der Wählerintitiative. Aber der Stadt fehlt derzeit das Geld, die Telefonanlage und die hochmoderne Technik für die Förderschüler in die neuen Räume gegenüber umzubauen. Zudem klagt der Bürgermeister über Personalengpässe, die mit zu der Verzögerung beigetragen hätten.

Nicht gerade einfacher wird dadurch die Entscheidung über das weitere Vorgehen in der Alten Schule. Sollen die als Flüchtlingsunterkünfte genutzten im Erdgeschoss nun zurückgebaut werden, wie die Verwaltung wegen des ausbleibenden Zustroms vorgeschlagen hatte, oder nicht? In der Alten Schule hatte es bis zum Umbau zahlreiche kulturelle Veranstaltungen gegeben, deren Organisatoren nun auf andere Räume ausweichen müssen und ebenso wie Drogenberatung, Arbeiterwohlfahrt und Volkshochschule die neuen Möglichkeiten in der frei werdenen Kästner-Schule im Auge haben.

Es gebe noch kein fertiges Konzept und keinen Konsens über das weitere Vorgehen, weiß der Bürgermeister. Die Arbeitsgemeinschaft müsse erst noch Vorarbeit leisten. „Nur gut“, sagt Heiko Gerstmann, „dass wir nicht sofort neue Unterkünfte gebaut hat wie andere Gemeinden.“ Nun soll er nach dem Willen des Hauptausschusses vor einer weiteren Entscheidung, wer wo unterkommt, erstmal einen genauen Überblick geben über sämtliche Flüchtlingsunterkünfte und deren Miet- und Pachtverträge, die die Stadt abgeschlossen hat. Mehr Klarheit darüber erhofft sich Walter Engel im November. Heiko Gerstmann weiß allerdings, dass bei einem wieder anschwellenden Flüchtlingsstrom „die alten Ideen neu auf den Tisch kommen.“

Uwe Krog

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