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Stormarn Wehren kennen keine Nachwuchssorgen
Lokales Stormarn Wehren kennen keine Nachwuchssorgen
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18:20 27.02.2016

Nachwuchssorgen sind den Freiwilligen Feuerwehren in Bargteheide und Umgebung gänzlich unbekannt: Gleich 27 Anwärter begannen Ende Februar in Bünningstedt mit der Truppmann-Ausbildung.

Diese Feuerwehr-Lehre umfasst 72 Ausbildungsstunden und zusätzlich einen Erste-Hilfe-Kursus. Viereinhalb Monate treffen sich die Anwärter fast jede Woche — davon viermal ganztägig sonnabends — an sieben Feuerwehr-Standorten im Amt Bargteheide-Land, dazu in Bargteheide, Ammersbek, Tangstedt und im Ausbildungszentrum des Kreisfeuerwehrverbandes in Nütschau, um die Grundfertigkeiten zum Löschen und für die technische Hilfeleistung zu büffeln. Anfang Juli endet der Lehrgang in Wilstedt mit einer öffentlichen Abschlussübung, nachdem kurz zuvor eine Theorieprüfung abgelegt wurde.

Von den 27 Feuerwehr-Anwärtern stammen elf aus sechs der zehn Amtswehren, einer von der Wehr Bargteheide, sieben aus beiden Ortswehren der Gemeinde Ammersbek und acht aus den drei Ortswehren der Gemeinde Tangstedt. Die Altersspanne umfasst mehr als drei Jahrzehnte: Sie reicht von 16-jährigen Zwillingsbrüdern aus Bargfeld-Stegen und einem Gleichaltrigen von der Wehr Wilstedt bis zum 51-jährigen Bünningstedter Anwärter. Die einzige weibliche Anwärterin ist Michaela Strunk (41) aus der Ortswehr Tangstedt. Auch ihr Ehemann Florian Strunk (43) startete jetzt seine FeuerwehrLaufbahn.

Als Ausbilder stehen seit Jahren Udo Gatermann und Marcus Jurga (beide Tremsbüttel), Lutz Maske (Fischbek) und Michael Schermer (Bargteheide) zur Verfügung. Neu im Team sind Björn Schreiber (Bargteheide), Jens Bestmann (Hoisbüttel) und Andreas Pöpel (Tangstedt).

Zum Ausbildungs-Beginn wurden die neuen Anwärter im Gerätehaus der Ortswehr Bünningstedt von den Wehrführern und Amtswehrführer Hans Kunde (Hammoor) begrüßt. Der Ammersbeker Bürgermeister Horst Ansén, dessen Sohn Joscha Ansén (19) zu den fünf Anwärtern aus der Ortswehr Bünningstedt gehört, zeigte sich in seinem Grußwort erfreut und überrascht zugleich über die große Zahl der Ausbildungs-Aspiranten.

Während der Nachwuchs anschließend bei den ersten Theorie-Stunden büffelte, diskutierten die Führungskräfte nebenan im Rahmen einer Wehrführer-Runde insbesondere über Lehrgangs- und Ausbildungsfragen auf Kreisebene wie auch über andere aktuelle Feuerwehr-Themen. mg

LN

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