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Stormarn Weitere Millionen-Investitionen im Krankenhaus Reinbek
Lokales Stormarn Weitere Millionen-Investitionen im Krankenhaus Reinbek
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20:21 05.07.2013

Der kontinuierliche Ausbau des Reinbeker St.-Adolf-Stiftes geht weiter: Das Kieler Sozialministerium hat zwei Großbaumaßnahmen aus dem Masterplan des Krankenhauses mit einem Investitionsvolumen von 11,5 Millionen Euro in den Finanzplan für Krankenhausbaumaßnahmen des Landes Schleswig-Holstein aufgenommen. Über die genaue Höhe der Förder-Millionen wird nach Erarbeitung aller Details entschieden.

Erst zu Jahresbeginn hatte das St.-Adolf-Stift nach dreijähriger Bauzeit einen OP-Neubau abgeschlossen und im April in Kooperation mit dem Nephrologischen Zentrum Reinbek eine neue Dialysestation in Betrieb genommen. Jetzt hat die schleswig-holsteinische Landesregierung mit dem Krankenhaus-Finanzplan des Kieler Sozialministeriums die Grundlagen für den Neubau einer zentralen internistischen Notfallaufnahme mit einer intensivmedizinischen Überwachungseinheit (IMC-Station) sowie für den Neubau einer zentralen Sterilisationsanlage mit einer gleichzeitigen Vergrößerung der Intensiv-Behandlungseinheit und des postoperativen Überwachungsraumes anerkannt.

„Unsere langfristig angelegte Unternehmensstrategie hat sich bewährt“, erklärte der Kaufmännische Direktor des St.-Adolf-Stiftes, Lothar Obst. Denn bereits vor drei Jahren hatte er parallel zum OP-Neubau zwei weitere hausinterne Planungsgruppen eingerichtet, die sich einerseits mit dem Notfallmanagement der Medizinischen Klinik und andererseits mit der Sterilgutversorgung sowie der Behandlung von operierten Patienten im Aufwachraum und der Intensiv-Behandlungseinheit beschäftigten. Daraus formte schließlich das St.-Adolf-Stift seinen „Masterplan 2015 — Krankenhaus-Entwicklungskonzept Reinbek“. Im November 2011 beschloss der Aufsichtsrat des Krankenhausträgers das Konzept, das im März 2012 dann erstmals auch dem Krankenhausreferat des Sozialministeriums vorgestellt wurde. Verbesserungsvorschläge wurden aufgenommen, Einzelheiten verfeinert und schließlich die Detailplanung erarbeitet.

„Die Detailarbeit geht jetzt erst richtig los“, erläuterte Lothar Obst die nächsten Planungsschritte, die über die Genehmigung der Raumprogramme, die genaue Festsetzung der förderungsfähigen Landeszuschüsse bis hin zur Erarbeitung der Bauanträge und den öffentlichen Ausschreibungen reichen. „Vor uns liegt ein strammes Programm mit viel Arbeit und einem großen Abstimmungsbedarf. Aber dafür wird die qualitative Versorgung unserer Patienten mit zukunftsweisenden Entwicklungschancen belohnt“, sagt Obst.

LN

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