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Wenn der Herrenteich zur Bühne wird

Reinfeld Wenn der Herrenteich zur Bühne wird

Anfang September erwarten die Reinfelder 30000 Besucher bei ihrem großen Karpfenfest.

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Gehören zum Orga-Team: (v. l.) Martin Huss, Butz Möbus, Peter Luckow, Gerd Herrmann, Heiko Gerstmann, Lukas Kell, Rolf Nielsen.

Quelle: ukk

Reinfeld. Eventmanager Martin Huss macht es nach eigenen Worten „richtig Spaß, dieses alles zu organisieren“. Denn anders als in anderen Städten würden sich mehr als 60 Firmen am Reinfelder Karpfenfest vom 2. bis 4. September finanziell beteiligen. 30000 Gäste erwartet Huss an den drei tollen Tagen. Es ist das Elfte dieser Art. Und wieder werden die Seepromenade, der Karpfenplatz und der Herrenteich zur Bühne für erstklassige Gastronomie, für Musik-Bands, für Reinfelds Ruderer und Modellboot-Bauer. „Für jeden Tag haben wir uns ein Highlight ausgedacht“, berichtet Martin Huss aus dem umfangreichen Programm.

Den optischen Knaller setzt er am Freitagabend um 23 Uhr. Dann heißt es wieder „Reinfeld in Flammen“. Vom Steg der Badeanstalt, von deren Strand, wo Leuchtkugeln in eingegrabenen Rohren stecken, und von einem Ponton mitten auf dem Teich zünden Spezialisten ein dreidimensionales Feuerwerk. Es wird die Stadt in gleißendes, vielfarbiges Licht tauchen. Das wird sich auf der glatten Wasseroberfläche spiegeln. Es wird, da ist sich Bürgermeister Heiko Gerstmann sicher, alle Beobachter begeistern. Für „Reinfeld in Flammen“ gibt es keine bessere Bühne als den Teich, der auf Ruderer Peter Luckow „eher wie ein See wirkt“.

Die Reinfelder Rudergemeinschaft ist es, die am Sonnabend wiederum den Herrenteich in den Mittelpunkt des Interesses stellen – mit dem „Rudervergnügen“. Acht Mannschaften nehmen daran teil. Zwei Teams der Hamburger Drahtseilerei, zwei von den Stormarner Werkstätten, die Firma Camfil. Wieder dabei auch ein Team der Initiative Asyl, trainiert von Albrecht Werner und Rudersportler Butz Möbus.

Es gibt ein „spontanes“ Boot, das mit Vereinsruderern aufgefüllt wird, wenn einer der Vierer mit Steuermann nicht vollständig besetzt werden kann. Und die Stadtverwaltung geht an den Start. Mit vier leichtgewichtigen Damen, die bereits von Reinfelds Baubereichsleiter Stephan Kruse intensiv trainiert würden, wie Vereinskassenwart Luckow berichtet.

Die Sportler vermögen nicht vorauszusagen, wer die Regatta am Ende gewinnt. Nur eines ist sicher: Der haushohe Favorit, die Kirchenjugend, wird es nicht sein, weil das Team nicht startet. Es bestand in vergangenen Jahren aus ehemaligen Aktiven der Reinfelder Rudergemeinschaft. „Doch auf den Sieg kommt es auch nicht an“, sagt Luckow. „In der Hauptsache geht es ums Vergnügen.“ Die phantasievollen Kostüme der Mannschaften sollen das unterstreichen.

Um das Blaue Band, um einen neuen Wanderpokal und eine Medaille vom Bürgerverein geht es am Sonntag ebenfalls auf dem Herrenteich bei der Modellbau-Regatta, die Rolf Nielsen vom „Runden Tisch Reinfelds Zukunft“ organisiert. Das ist der nächste Höhepunkt des Karpfenfestes.

Nicht ganz so weit draußen, wie die Ruderer mit ihrem 480 Meter von der Promenade entfernt liegenden Ziel, sondern in Nähe der Promenade. Von dort können die Gäste gut beobachten, wie die Teilnehmer ihre 90 Zentimeter hohen Segelboote im Dreieckskurs übers Wasser lenken. Mit einer Fernsteuerung, die nur Segel und Ruder beeinflussen kann. Da sind Geschicklichkeit und Gespür für den Wind gefragt. „Der kommt aus allen Richtungen“, weiß Modellbauer Lukas Kell. Er hat sieben Jahre mitgemacht und war stets erfolgreich. Diesmal geht Lukas nicht an den Start. Dafür sind zwei 13 und 15 Jahre alte Flüchtlinge dabei.

Bürgermeister Gerstmann freut sich auf das „familiäre Fest“. Er wird seinen eigenen Beitrag zum Gelingen leisten – und „Bier ausschenken“.

• Das Programm gibt es im Internet unter www.reinfeldkultur.de.

Verkehr muss weichen

Karpfenplatz und Matthias-Claudius-Straße sind ab Mittwoch, 31. August, für Aufbauarbeiten im Festbereich gesperrt. Am Donnerstagmorgen erfolgt die weitere Sperrung im Verlauf der Promenade von der Klosterstraße bis zur Paul-von-Schoenaich-Straße. Die Heimstättenstraße wird stadteinwärts zur Einbahnstraße. Es gibt zahlreiche Halteverbote, um Rettungswege sicher zu stellen. Die Umleitung aus Richtung Zarpen erfolgt über die Neuhöfer Straße, der Verkehr aus Richtung Segeberg und Rehhorst wird über Kalkgraben und B 75 geleitet.

 Uwe Krog

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