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Stormarn Westerau: Studie soll Energieträger ausloten
Lokales Stormarn Westerau: Studie soll Energieträger ausloten
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20:15 11.04.2016

Der Plan, das Dorf Westerau künftig mit Wärme aus regenerativer Energie zu versorgen, ist in eine neue Phase eingetreten. Bislang hatten die Mitglieder des Energieforums diverse Anlagen besichtigt, um sich einen Überblick über verschiedene technische Möglichkeiten zu verschaffen. Jetzt wollen sie von Experten ausloten lassen, welche Energieform sich für den Ort anbietet. Das jedenfalls empfehlen die Mitglieder des Finanz-, Bau- und Umweltausschusses.

Auf der jüngsten Sitzung ergab sich auch, dass die Westerauer gern die Hamburg Institut Consulting GmbH mit der Machbarkeitsstudie betrauen würden. Dessen Berater, Matthias Sandrock, war dem Publikum auf einer Info-Veranstaltung im März wohl als sehr kompetent erschienen. Selbst Westerauer, die zuvor skeptisch waren, gelangten zur Überzeugung, dass ein dezentrales Nahwärmenetz aus regenerativer Energie von Vorteil sei könnte.

Torben Hoeg vom Energieforum riet jedoch, einen solchen Auftrag unbedingt öffentlich auszuschreiben. „Es kann eine Förderung geben, die bis zu 60 Prozent der Gesamtkosten ausmacht“, berichtete er.

Das Geld werde aber nur gewährt, wenn der offizielle Weg eingehalten werde. Das bestätigte auch Bürgermeisterin Petra Jürß. Die Gemeinde beantrage den Zuschuss über den Kreis. Wenn von dort grünes Licht komme, könne die Machbarkeitsstudie ausgeschrieben werden, sagte sie. Im Übrigen sei demnächst ein Vertreter der Aktivregion Holsteins Herz zu Gast in der Gemeinde. Möglicherweise gebe es auch von dort Unterstützung.

Ausschussvorsitzender Karsten Uhrbrook plädierte zudem dafür, den Kontakt zu Manfred Wulf aus Klinkrade zu pflegen. Auf Wulfs Initiative und die des Bürgermeisters Ernst-August Bruhns hat die Gemeinde bereits vor sechs Jahren die Holzhütten-Genossenschaft gegründet und betreibt mittlerweile erfolgreich ein kommunales Nahwärmenetz, das sich aus der Abwärme der Biogasanlage in Labenz speist.

Letzteres bietet sich für Westerau nicht an, darin waren sich die Ausschuss-Mitglieder einig. Jetzt steht zur Debatte, ob es sinnvoller ist, in der Gemeinde Geothermie, Hackschnitzel oder Sonnenenergie zu nutzen.

Die Mitglieder des Energieforums treffen sich am Donnerstag, 14. April. Die Gemeindevertreter von Westerau kommen bereits am Mittwoch, 13. April, zusammen. Beide Gremien tagen ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum.

Von dvd

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