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Stormarn Wichtige Millionen-Projekte werden angeschoben
Lokales Stormarn Wichtige Millionen-Projekte werden angeschoben
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20:13 16.03.2016

Zur Freude des Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann (CDU) für den Kreis Herzogtum Lauenburg und Stormarn-Süd hat das Bundesverkehrsministerium gestern den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 vorgestellt. Demnach profitieren beide Kreise von Maßnahmen, die sich dort wiederfinden und in den kommenden 15 Jahren gebaut werden sollen.

„Der Ausbau der A 21 von Bargteheide bis Schwarzenbek erhält eine hohe Priorität. Im neuen Bundesverkehrswegeplan wird die A 21 bis Schwarzenbek in den vordringlichen Bedarf aufgenommen. Damit kommt die östliche Umfahrung Hamburgs endlich einen riesigen Schritt nach vorn. Leider wurde der Abschnitt von Schwarzenbek bis Geesthacht ,nur‘ in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht aufgenommen.

Dennoch wird die Wirtschaft in Stormarn und im Herzogtum Lauenburg von der neuen Anbindung profitieren“, erklärt Brackmann.

Der geplante Ausbau der A 21 ist ein Projekt, das sich aus vier Abschnitte zusammensetzt. Der erste von ihnen führt vom Autobahnkreuz (AK) Bargteheide zum AK Schwarzenbek (A 21/A 24) und ist eine Erweiterung der B 404 auf vier Fahrstreifen. Es werden Gesamtkosten von etwa 134,6 Millionen Euro veranschlagt. „Bundesweit gab es rund 1500 Anmeldungen für Straßen. Die Ortsumfahrungen Ratzeburg, Geesthacht, Schwarzenbek, Lauenburg-Ost und -Nord sowie die A 21 gehören nun zu den wichtigsten Projekten in Deutschland. Das Land ist jetzt gefordert schnellstmöglich vollziehbares Baurecht herzustellen. Ohne Baurecht wird Geld liegen gelassen. Das sollte das Land verhindern.“

Dass auch der Bau der S-Bahnline 4 von Hamburg über Ahrensburg aufgenommen wird, so Brackmann, zeige, dass der Bund die besondere Bedeutung für den Nahverkehr anerkenne. Bisher werde von einem dritten Gleis von Hamburg-Wandsbek bis nach Ahrensburg ausgegangen, so Brackmann.

Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn zeigt sich erfreut, dass der Norden mit mehreren Projekten als vordringlicher Bedarf im Bundesverkehrswegeplanes vertreten ist. „Auch der bislang unsichere Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals, der vor ein paar Jahren von Verkehrsminister Ramsauer noch gänzlich abgeschrieben wurde, obwohl Brüssel diesen Ausbau stets als mit EU-Mitteln für förderfähig einstufte, ist nun im vordringlichen Bedarf. Die für den Vollausbau und die Erhaltung erforderlichen 838 Millionen Euro werden allerdings schwierig sicherzustellen sein. Um die Realisierung dieses wichtigen Projektes wird der Norden weiterhin kämpfen müssen“, so Hagedorn.

Von kks

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