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Stormarn Wird das „Utspann“ doch verkauft?
Lokales Stormarn Wird das „Utspann“ doch verkauft?
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20:34 24.11.2016
Das „Utspann“ wurde von 1770 bis 1790 gebaut und war schon 1863 eine Schankwirtschaft. FOTO: ALBROD
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Bargteheide

. Gerade war mit knapper Mehrheit beschlossen worden, dass das älteste Gebäude Bargteheides, das „Utspann“, nicht verkauft werden soll, da steht erneut im Raum, das Haus aus dem 18. Jahrhundert zu veräußern. Grund ist die angespannte Haushaltslage in der Stadt, da für die Sanierung des „Utspann“ in den nächsten beiden Jahren jeweils 825000 Euro im Haushalt eingeplant waren. Die SPD stellte im Finanzausschuss den Antrag, das Geld für die Sanierung aus dem Haushaltsplan 2017 erst einmal wieder zu streichen.

„Wir halten es für besser, das „Utspann“ mit bestimmten Auflagen doch zu verkaufen“, erklärte Jürgen Weingärtner (SPD) mit Zustimmung von Grünen und WfB. „Wir sollten in 2017 nichts investieren und erst noch einmal über einen Verkauf beraten.“ Die 25000 Euro Planungskosten sollten im Haushalt bleiben, um handlungsfähig zu bleiben. Mehrheitlich wurde im Ausschuss entschieden, zunächst einen Investitionsplan mit einer Dringlichkeitsliste zu erstellen, um den Weiterbetrieb des Restaurants im „Utspann“ zu garantieren. Dafür soll eine Projektarbeitsgruppe eingerichtet werden.

In vollem Umfang saniert wird nach den bisherigen Haushaltsverhandlungen dagegen das „Kleine Theater“ in Bargteheide. „Ein Konzept liegt vor, die Pächter sind sich einig und die lange geplanten Investitionen können jetzt umgesetzt werden“, erklärte Bargteheides Kämmerer Joachim Teschke. Insgesamt 230000 Euro sollen bis 2020 für einen behindertengerechten Zugang, neue Türen, neue Ton-, Video- und Lichttechnik, neue WC-Anlagen und eine Neugestaltung der Außenanlagen ausgegeben werden. Die Sanierungsarbeiten hatten schon in diesem Jahr beginnen sollen, waren aber verschoben worden.

Ein geplanter Umbau der Aula an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, der mit 400000 Euro zu Buche geschlagen wäre, wurde auf 2018 verschoben, ebenso ein Ausbau der Kita Mühlentor, der mit 1,5 Millionen Euro geplant war.

Endgültig beraten die Stadtvertreter am 9. Dezember auf ihrer Sitzung über den Haushalt 2017.

Bettina Albrod

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